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Der Prignitzer

03. Dezember 2016 | 05:41 Uhr

Wittenberge investiert in Schulsport : Jahnschule erhält ihr Ministadion

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Anlage kostet eine halbe Million Euro und wird derzeitiges Provisorium ablösen.

Die Stadt hält Wort: Die Jahnschule bekommt die ihr versprochene Kleinsportanlage. Auch wenn derzeit noch nicht feststehe, aus welchem Fördertopf genau das Geld kommt. Es wird gefördert, sagt Wittenberges stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Neumann. In Abhängigkeit vom Programm kann der Zuschuss bis zu 90 Prozent betragen. Das wäre sicher wünschenswert angesichts der für das Ministadion veranschlagten Kosten von einer guten halben Million Euro.

Für die Investition, die in Bahnhofsnähe vorgesehen ist, sprechen mehrere Gründen. Der Hauptgrund: Der Weg zum Ernst-Thälmann-Stadion sei den Kindern nicht zuzumuten, so neumann. Befindet sich eine gut ausgerüstete Sportanlage in der Nähe, dann profitiert auch das SOS-Beratungszentrum davon. Außerdem ist ja eine weitere SOS-Einrichtung für das Jahnschul-Viertel im Gespräch, die dann in den Genuss von diverse multifunktionalen Spielfeldern, den Wurf- und Sprunganlagen sowie den Laufbahnen käme, argumentiert die Stadt. Die Kleinsportanlage, die Planungen stammen vom Landschaftsarchitekten Hagen Roßmann, wird von der Straße zum Bahnhof und vom Albert-Steinert-Weg begrenzt und befindet sich damit in unmittelbarer Nähe der Schule, die die Gesellschaft für zerstörungsfreies Prüfen am Bahnhof unterhält.

Die Kleinsportanlage ist, so hat es die Stadt zu ihrem ehrgeizigen Ziel gemacht, als eines ihrer Starterprojekte im Förderprogramm Stadt-Umland-Wettbewerb ausgewiesen. Das Land hatte gemeinsam mit den Kommunen einen öffentlichkeitswirksamen Start inszeniert.

Aber: „So groß wie es gestartet ist, so schwierig scheint jetzt die Durchführung“, wertete Bauamtsleiter Martin Hahn in dieser Woche im Wirtschaftsförderausschuss das Vorankommen des Programms. Weshalb auch noch keine Aussagen über die genauen Fördermodalitäten getroffen werden könnten.

Auch derzeit müssen die Mädchen und Jungen aus der Jahnschule nicht den weiten Weg ins Stadion nehmen. Seit etlichen Jahren existiert bereits eine – wie Schule und Stadt sagen – provisorische Sportanlage ebenfalls in Bahnhofsnähe. Sie wird zurückgebaut, wenn die neue fertig ist. Was dann auf jenem Gelände geschieht, sei noch nicht endgültig entschieden, so der Bauamtsleiter.  

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erstellt am 18.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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