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Der Prignitzer

09. Dezember 2016 | 10:40 Uhr

Montessori-Schule in Wittenberge : In der Schule wird der Platz knapp

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Einrichtung im Horning baut an. Schon jetzt 27 Bewerber für 12 Plätze für das nächste Schuljahr.

Auf dem Hof zwischen Vorderhaus und dem Hintergebäude, in dem das Montessori-Kinderhaus und die gleichnamige Schule im Horning ihr Domizil haben, entsteht ein Neubau. „Es ist ein Anbau für unsere Schule. Wir benötigen einfach mehr Platz“, sagt Schulleiter Peter Awe. Mehr Platz, weil die in freier Trägerschaft befindliche Grundschule der Integrative Bildungsstätten GmbH (IBiS) in diesem Jahr auch eine Sekundarstufe einrichten konnte. Mehr Platz benötigt die Schule aber auch, „weil die Nachfrage nach einem Schulbesuch bei uns wächst“, so Awe.

Zwölf Mädchen und Jungen können für das Schuljahr 2017/18 als Abc-Schützen neu aufgenommen werden. „27 Anmeldungen liegen bereits jetzt vor“, erklärt Awe. Und er geht davon aus, dass die Zahl der Bewerber durchaus noch steigen kann. Denn zum Tag der offenen Tür in der vergangenen Woche war das Interesse von Eltern groß, fragten Mütter und Väter sehr genau nach, nach welchen Prinzipien und wie an der Schule – auch im Gegensatz zu anderen – unterrichtet wird. „Deutlich wird dabei, dass Eltern sich mit anderen Vorkenntnissen als noch vor zwei oder drei Jahren Informationen einholen.“ Scherzend fügt der Schulleiter hinzu, die Zeiten seien vorbei, als es noch hieß, „bei uns wird der Schulnamen getanzt“.

Laut Tom Buchholz, Geschäftsführer der Lebenshilfe, zu der die IBiS GmbH gehört, liegt der Zuspruch darin begründet, „was wir leisten können, an unserer Ausrichtung auf das Pädagogikkonzept von Maria Montessori und an dem inklusiven Ansatz“. Das sagte Buchholz dem „Prignitzer“ in einem Gespräch im August. In diesem Gespräch bezeichnete er den Ergänzungsbau auch als klares Bekenntnis dazu, den Schulstandort in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln.

Der Schulleiter erklärt, dass die jetzige Aula und der Küchenbereich der Schule in den Neubau ziehen werden. Damit gewinne die Schule Platz für den Unterricht.

Jahrgangsübergreifend lernen derzeit 39 Mädchen und Jungen in der Klassenstufe 1 bis 3 in zwei Klassen. Zwei Klassen gibt es auch in der Jahrgangsstufe 4 bis 6 mit insgesamt 37 Kindern. Acht Heranwachsende besuchen die 7. Klasse. Noch einmal zurück zu den Bewerbungen der Schulanfänger für 2017/18. Wie Awe sagt, würden sich zunehmend Eltern, deren Kinder die Montessori-Kita im gleichen Gebäude besuchen, entscheiden, ihr Nachwuchs solle dort auch in die Schule gehen, weiter von der Montessori-Pädagogik profitieren. Awe führt das „auf die zunehmend engere Zusammenarbeit zwischen Kinderhaus und Schule zurück“.

 

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erstellt am 15.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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