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Der Prignitzer

03. Dezember 2016 | 01:17 Uhr

Der schlaueste Schüler : Hätten Sie es gewusst?

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wirtschaftsjunioren suchen den schlauesten Schüler . Fragen aus Politik, Finanzen und der digitalen Wirtschaft

Demokratie und Erbrecht oder Eigentum und Erbrecht? Was sichert Artikel 14 des Grundgesetzes zu? Was ist die Hauptaufgabe des Internationalen Währungsfonds und welches Unternehmen ist der größte Arbeitgeber in Deutschland? Es ist die Siemens AG.

Es sind solche Fragen, mit denen sich Schüler der 9. Klassen auseinander setzen. Sie machen mit beim Wettbewerb Wirtschaftswissen, welchen die Wirtschaftsjunioren deutschlandweit veranstalten. „Unser Prignitzer Verein richtet den Wettbewerb das erste Mal aus, wir haben alle Schulen angeschrieben“, sagt Ina Kaiser-Hagenow vom Vorstand der Wirtschaftsjunioren, während Gunnar Zoll die Fragebögen verteilt.

Neben der Oberschule Pritzwalk beteiligen sich die Gymnasien in Wittenberge und Perleberg. „Dieses Projekt hilft den Schülern, gibt ihnen eine Orientierung für die Zukunft“, meint Eckhardt Kliefoth. Im Unterrichtsfach Politische Bildung hat er seine Schüler auf den Test vorbereitet, manche Themen erklärt, da sie erst in der 10. Klasse auf dem Lehrplan stehen.

Eckhardt Kliefoth befürwortet generell solche Wettbewerbe, nennt als Beispiel den Pokal der Wirtschaft. Ausgerichtet von der Wirtschaftsinitiative Westprignitz müssen die teilnehmenden Schüler selbstständig Kontakt zu Betrieben aufnehmen, sich mit den Produktionsprozessen beschäftigen. „Dadurch werden Schule und Wirtschaft eng miteinander verzahnt“, sagt er. Das diesjährige Thema lautet: Die digitale Prignitz.

Mittlerweile haben die ersten Schüler alle 30 Fragen beantwortet. Carolin Ostrowski hat ein gutes Gefühl. Viel habe sie gewusst, „aber bei machen Fragen musste ich nach Gefühl entscheiden“, gibt sie zu. Als besonders schwer empfand sie das Thema digitale Wirtschaft.

Ähnlich sieht es ihr Klassenkamerad Ludwig Böwe: „Die Fragen konnte ich gut beantworten.“ Den Komplex zur Ausbildung bezeichnet er als wichtig, denn dieses Thema rücke für sie ja näher.

Das Quiz biete eine Möglichkeit, wirtschaftliche und politische Themen des Unterrichts realistisch zu gestalten, Kontakte zu Unternehmen aufzubauen. Das könne hilfreich bei der Suche nach Praktika oder Ausbildungsplätzen sein, meint Ina Kaiser-Hagenow.

50 000 Schüler beteiligen sich bundesweit am Wettbewerb. Im Frühjahr wird es in Bochum ein großes Finale geben. Der beste Prignitzer Schüler wird die Region dort vertreten. Die besten Klassen und die jeweils besten Schüler dürfen sich auf attraktive Preise freuen. Darunter sind Tablets und Gutscheine fürs Internet. 

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erstellt am 26.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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