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Der Prignitzer

25. September 2016 | 04:01 Uhr

24-Stunden-Lauf in Wittenberge : Erst das Fläschchen, dann die Laufschuhe

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Nachdem er seine Tochter versorgt hatte, drehte Steffen Dahnke heute Nacht seine Runden

Seit vier Wochen gehört Steffen Dahnke zu den Nachtschwärmern – zwangsläufig. Denn mit der Geburt seiner Tochter Hedi hat sich der Tagesrhythmus des 36-Jährigen deutlich verändert. Wenn andere schlafen, ist er wach.

Was liegt da näher, als diese Situation zu nutzen und auch noch Joggen zu gehen? „Nachdem ich meine Tochter gewickelt und ihr zum Einschlafen ein Fläschchen gegeben habe, gehe ich von drei bis vier Uhr im Zetkin-Park laufen“, erzählt der Wittenberger, der die Idee des Laufs für Frieden und Toleranz voll unterstützt – auch von Berufs wegen. „Ich arbeite als Koordinator in der Anlaufstelle für Flüchtlinge im Bürgerzentrum und das Thema Frieden war selten aktueller als heute.“ Natürlich sei ein Baby eine Umstellung, ein Nachtmensch ist Steffen Dahnke nicht unbedingt. „Hedi hält ihre Eltern schon auf Trab“, meint er augenzwinkernd.

Ganz allein wird er auf der vom THW gut ausgeleuchteten Strecke nicht sein. Die Bundeswehr ist mit von der Partie. Daran, dass er die Stunde Laufen durchhält, zweifelt Steffen Dahnke nicht. „Ich spiele beim BSV Veritas Wittenberge Fußball und bin für meine Laufstärke bekannt.“ Über 90 Minuten geht’s dann den rechten Flügel rauf und runter. „Ich trage die Rückennummer acht, quasi das Symbol für die Unendlichkeit. So lange kann ich auch laufen“, scherzt der frischgebackene Vater. Schon während seiner Ausbildung zum Erzieher in Hamburg ist er regelmäßig an der Alster gelaufen.

Steffen Dahnke war gestern am frühen Abend aber auch schon im Zetkin-Park, da der Flüchtlingstreff dort unter freiem Himmel stattfand.

 

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erstellt am 15.Sep.2016 | 21:00 Uhr

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