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Der Prignitzer

11. Dezember 2016 | 10:56 Uhr

krippenausstellung : Ein Hingucker zur Adventszeit

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Im Chorraum der Bad Wilsnacker Wunderblutkirche wird heute die 6. Krippenausstellung eröffnet

Sie ist wieder ein Hingucker zur Adventszeit: Die Krippenausstellung im Chorraum der Wunderblutkirche Bad Wilsnack – die sechste seit 2010. Die 30 Krippenszenen stammen unter anderem aus Peru, Tschechien, Frankreich, Australien oder Chile. Und natürlich aus Deutschland.

Auch aus Bad Wilsnack, so ein etwa 100 Jahre altes Krippenspiel aus dem Besitz der Glasermeisterfamilie Schultz. Mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind die Details der ältesten, rund 550 Jahre alten Krippendarstellung: Eingearbeitet wurden sie in die mittelalterliche Glasmalerei im Südfenster II: die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Dank Monitor-Technik kann der Besucher diese um 1460 entstandene Glaskunst mit allen Details erleben.

Neueren Datums sind Krippen, gefertigt im evangelischen Kindergarten und im Religionsunterricht der Elbtalgrundschule. Sofort ins Auge fallen fast lebensgroße Krippenfiguren rechts neben dem Hochaltar. „Sie kamen aus Bogota zu uns. Hergestellt wurde die Figurengruppe aus Schrott von ehemaligen Straßenkindern Kolumbiens. Die Kirchengemeinde erwarb diese Krippenfiguren 2015 aus dem Erlös von Aktionen zu 20 Jahre Weltladen“, erzählen Barbara und Freimut Schnabel.

Das Ehepaar, mit familiären Wurzeln in Bad Wilsnack, zog vor sechs Jahren von Berlin in die Kurstadt und sorgte 2011 für die erste Krippenausstellung in der St. Nikolai-Kirche. Unterstützt werden sie von Anfang an von Dieter Henning, einem guten Freund aus Berlin, der mehr als 600 Krippen sammelte. Er wird am heutigen Freitag auch im Anschluss an den Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung dabei sein. Die 6. Krippenausstellung ist bis zum 8. Januar täglich von 10 bis 16 Uhr zu den Zeiten der Offenen Kirche zu bewundern.

 

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erstellt am 02.Dez.2016 | 12:00 Uhr

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