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Der Prignitzer

30. September 2016 | 08:39 Uhr

Diskussion in Groß Linde : Dauerhaft Tempo 30 im Dorf

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Groß Linde und Gramzow eröffneten den Reigen der turnusmäßigen Einwohnerversammlungen / Erste Kritikpunkte der Bürger behoben

Seit den 70er Jahren fordern die Groß Linder Tempo 30 für ihren Ort. Zu unübersichtlich sei die Bebauung. Dass die Geschwindigkeitsbegrenzung kommt, daran geglaubt habe mittlerweile kaum noch jemand, räumt Ortsvorsteher Malte-Hübner-Berger ein. Doch seit einigen Woche gilt im Dorf diese Regelung – testweise bis zum Jahresende. Die Hoffnung der Groß Linder, so der Tenor auf der Einwohnerversammlung: Dass es bei dieser Geschwindigkeitsbegrenzung bleibe. Allerdings wurde auch deutlich, dass sich vor allem jene kaum an diese halten, die ständig die Strecke fahren. Insofern hat die Stadt zugesichert, hier noch einmal ihr Statistikgerät zum Einsatz zu bringen, um mit belegbaren Zahlen aufwarten zu können. Zudem wurde auch eine Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei in Aussicht gestellt. Wobei eine wird das Problem sicher nicht richten.

Auch an diesem Abend wieder angesprochen: Die Asphaltierung des Weges zum landwirtschaftlichen Betrieb in Granzow. Die werde aber auch weiterhin auf sich warten lassen. Anregung der Gramzower, in diesem Zusammenhang auch den gegenüber liegenden rund 90 Meter langen Weg entlang der Bebauung zu befestigen. Denn bei Trockenheit werden die Gehöfte hier in eine Staubwolke gehüllt, wenn landwirtschaftliche Gefährte auf die Felder fahren.

In der Finanzplanung für 2020 sei das Vorhaben drin, so Bauamtsleiter Hagen Boddin auf der Einwohnerversammlung. Ob es das auch bleibt, die Frage vermag niemand zu beantworten. Der Stadtbetriebshof muss es bis dahin richten, den Weg immer wieder instand setzen. Was bisher auch klappt, betont der Ortsvorsteher.

Nicht erklären können sich die Groß Linder, warum statt möglicher 50 Megabit nur 25 Megabit Datengeschwindigkeit im Ort vorgehalten werden. Im vergangenen Jahr wurde in Groß Linde wie auch in Granzow Glasfaserkabel verlegt.

Die Stadt wolle sich da kundig machen, versprachen die anwesenden Vertreter.

Zu prüfen versprach die Verwaltung, ob das Hinweisschild der Gänsetour Richtung Kreuzburg auf die rechte Straßenseite versetzt werden kann. Denn etliche Radler rollen bergauf ins Dorf, bis sie merken, dass sie falsch sind. Die Sache ist geprüft, das Schild schon versetzt, kann bereits vermeldet werden.

Zugesichert hat die Stadt, dass die Hecke am Friedhof noch in Form gebracht werde. Auch die Anpflanzung Schatten spendender Bäume hier werde auf Wunsch der Einwohner ins Kalkül gezogen. Über Ersatzpflanzungen für Bäume, die an der Allee fallen mussten, wolle man hier nach einer Möglichkeit suchen. Ortsvorsteher Malte Hübner-Berger brachte in diesem Zusammenhang auch Baumspenden ins Gespräche.

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erstellt am 22.Sep.2016 | 05:00 Uhr

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