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Der Prignitzer

25. August 2016 | 06:33 Uhr

Nahverkehr in der Prignitz : Busse fahren im Stundentakt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

„Prignitzbus“ gewinnt Ausschreibung und verspricht einen verbesserten ÖPNV ab August / Zwei lokale Firmen arbeiten weiter

Neue Fahrpläne, neue Busse und ein neuer Name. Einen verbesserten und leistungsstarken Busverkehr im Landkreis verspricht die Bietergemeinschaft „Prignitzbus“ in ihrer gestrigen Pressemitteilung. Sie hat das europaweite Ausschreibungsverfahren gewonnen und übernimmt ab August für zehn Jahre die Leistungen im ÖPNV.

Hinter dem neuen Namen stehen die Regionalbus Zwickau GmbH (RBZ), ein Unternehmen der Rhenus Veniro-Gruppe, und die Regionalverkehr Bitterfeld-Wolfen GmbH (RVB), ein Unternehmen der Vetter Verkehrsbetriebe. Deren Geschäftsführer kündigen erste Details zu den neuen Leistungen an.

Unter anderem werde es montags bis freitags einen Einstundentakt auf den Hauptachsen und an den Wochenenden einen Zweistundentakt geben. Das betrifft zum Beispiel die Strecke Wittenberge – Lenzen oder Pritzwalk – Kyritz.

Auf den Nebenachsen werde werktags ein Zweistundentakt eingeführt. „Ergänzend dazu werden zahlreiche fahrplangebundene Rufbusleistungen angeboten“, heißt es in der Mitteilung.

Die verbleibenden sechs Monate Vorbereitungszeit dienen einem reibungslosen Übergang, so RBZ-Geschäftsführer Uwe Rößler. „Uns ist bewusst, dass sich für die Kunden Veränderungen ergeben werden, und wir bitten daher um einen kleinen Vertrauensvorschuss. Wir werden allen Fahrgästen rechtzeitig neue Fahrpläne, eine neue Internetseite mit allen Informationen und eine Kundenhotline zur Verfügung stellen“, sagt Geschäftsführer Thomas Vetter.

Es werde aber auch alte Bekannte geben, die mit „Prignitzbus“ zusammenarbeiten. Dazu gehören die Prignitzer Verkehrsbetriebe GmbH und der Omnibusbetrieb Hülsebeck. Beide Unternehmen haben die Zusammenarbeit bereits verbindlich erklärt, bestätigt Uwe Rößler. Überdies werden noch Gespräche mit weiteren regionalen Unternehmen geführt.

Eine Übernahme von Mitarbeitern der Subunternehmer Prignitzer Verkehrsbetriebe GmbH und der Omnibusbetrieb Hülsebeck sei nicht vorgesehen. Zur Begründung heißt es, deren Arbeitsplätze seien gesichert, da die Unternehmen ausreichende Leistungen anbieten werden. 

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erstellt am 15.Feb.2016 | 22:00 Uhr

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