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Der Prignitzer

27. Juni 2016 | 13:11 Uhr

Hafen : Beyer verlässt den ElbePort

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Geschäftsführer hat andere Aufgaben in Hamburg übernommen

Michael Beyer ist ab dem 1. Januar nicht mehr Geschäftsführer des Wittenberger ElbePorts. Das sagte der Hamburger gestern auf Nachfrage dem „Prignitzer“. Gleichzeitig betont Beyer: „Trotzdem bleibe ich beruflich mit dem ElbePort verbunden“. Nachdrücklich widerspricht Beyer Meinungen, sein Weggang hinge mit der Entwicklung des ElbePorts zusammen. Der scheidende Geschäftsführer sagt, der Umschlag über die Hafenkante sei wegen des extremen Niedrigwassers der Elbe zum Erliegen gekommen. „Das ist wirklich eine besondere Situation.“ Aber die Geschäfte über die Schiene und die Straße würden laufen. Der ElbePort Wittenberge ist eines der Hauptprojekte des Regionalen Wachstumskerns. Die Mitgliedskommunen Perleberg, Karstädt und Wittenberge haben sich gemeinsam zu diesem Logistikzentrum mit trimodaler Ausrichtung bekannt.

Michael Beyer arbeitet für die Buss Port Logistics. Dieser Hamburger Hafendienstleister ist Hauptgesellschafter der ElbePort GmbH und für die kaufmännische Führung des hiesigen Hafens zuständig. Beyer ist aber nicht ausschließlich Geschäftsführer des ElbePorts. Bereits im Juli 2014 hat er die Geschäftsführung für das Buss Hansa Terminal in Hamburg übernommen. In diesem Jahr sei noch eine weitere Aufgabe hinzu gekommen. Seit dem 1. September ist der hier in der Region geschätzte Hafenlogistiker auch für die Stauerei im Hamburger Hafen zuständig. „Damit verlagert sich mein berufliches Hauptengagement nach Hamburg“, so Beyer. Der Hanseat macht keinen Hehl daraus, dass er mit Leib und Seele Hamburger ist, in der Stadt leben und arbeiten möchte.

„Einen Abschied von Wittenberge bedeuten meine neuen beruflichen Aufgaben aber nicht“, sagte der Geschäftsführer gestern im Gespräch mit dem „Prignitzer“. Die Geschäfte hier vor Ort wird als Prokurist Jonathan Schünke führen. „Er bekommt von uns als Buss Group die komplette Unterstützung. Wir stimmen uns mindestens einmal die Woche operativ ab.“ Wichtig ist Michael Beyer die Feststellung, „dass ich aber auch weiter unsere wichtigen Kunden selbst betreue“.

Der Speditionsunternehmer Detlef Benecke ist einer der ElbePort-Gesellschafter und sagt unumwunden: „Michael Beyer hat gute Arbeit geleistet, den ElbePort nach vorn gebracht. Dass ein so guter Mann als Geschäftsführer die Segel streicht, ist sehr schade.“ Auch wenn es verständlich sei, dass Beyer als Hamburger hauptsächlich in Hamburg tätig sein wolle, zumal in so verantwortungsvoller Position.

„Wir als ElbePort-Gesellschafter wissen aber auch, dass Beyer nach wie vor bestimmte Aufgaben im Zusammenhang mit unserem Logistikzentrum ausfüllt, dass wir in ihm einen guten Ansprechpartner in Hamburg haben. Außerdem werden wir in einigen Bereichen stärker in die Verantwortung gehen.“ Wie Benecke erklärt, sei die Wahrnehmung von Aufgaben überdacht worden.

 

 

 

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erstellt am 11.Nov.2015 | 08:00 Uhr

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