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Der Prignitzer

29. Mai 2016 | 00:06 Uhr

Azubis gesucht : Ausbildungsluft geschnuppert

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Beim Tag der offenen Tür informierte die Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg über ihr Lehrangebot.

Welche Ausbildungschancen sich im Gesundheitswesen für Schulabsolventen bieten, das konnten diese gestern in der Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg erfahren. Zum Tag der offenen Tür gestalteten die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger des dritten Lehrjahres Inforäume und Mitmachstationen.

„Markt der Vielfalt“ nennt es Schulleiterin Marita Schlestein. 98 Ausbildungsplätze kann die Schule anbieten. Und die Einrichtung ist immer voll ausgelastet, informierte die Schulleiterin. Für die zum 1. April und zum 1. Oktober beginnenden Ausbildungsjahre kann man sich noch bewerben. „Voraussetzung ist ein guter Schulabschluss, der die erweiterte Berufsbildungsreife bescheinigt“, so Marita Schlestein, und natürlich sei das Interesse am direkten Umgang mit den Menschen wichtig. Dann stehe der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger nichts mehr im Wege.

Ganz praktisch ging es zu, als Franziska, Lisa, Jennifer, Danny, Sarah und Shirley den Alltag in der Krankenpflege erklärten und demonstrierten. Im September schließen sie ihre Ausbildung ab und wissen daher ganz genau, was der Pflegeberuf mit sich bringt. „Wenn man später zum Beispiel in Berlin sagt, man wurde am Kreiskrankenhaus in Perleberg ausgebildet, dann wissen die, man kann etwas, man versteht etwas von der Arbeit in einer größeren Klinik“, bemerkt Shirley. Lisa-Marie Härtling aus Pritzwalk hat sich angesehen, wie ein Pütterverband angelegt wird. „Ich habe mich für ein duales Studium entschieden. An der Internationalen Berufsakademie in Köln wurde ich im Fach Pflegemanagement schon angenommen, jetzt geht es darum, dass ich hier im Praxisbetrieb auch angenommen werde.“ Die 18-jährige macht ein Praktikum in der Altenpflege und fühlt sich nun in ihrem Wunsch bestärkt, die Praxis in Perleberg zu erlernen.

Dass der Pflegeberuf sich im ständigen Wandel befindet, erfuhr man beim Multikulturellen Buffet. „Man benötigt ein solides Grundwissen in verschiedenen Kulturen, weil immer mehr Patienten einen anderen kulturellen Hintergrund haben“, sagt Victoria aus dem dritten Ausbildungsjahr. Das beginne bei Ernährungsgewohnheiten und ende dort, wo man sich auf unterschiedliche Rituale in der Körperpflege einstellen muss. Was es bedeutet, wenn Lebensmittel koscher oder halal sein müssen, all das gehört auch zu den Ausbildungsinhalten und konnte beim Tag der offenen Tür auch geschmeckt werden.

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