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Der Prignitzer

04. Dezember 2016 | 23:21 Uhr

Diskussion um Straßenertüchtigung : Auf Asphaltstreifen in die Stadt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Straße nach Wüsten Buchholz wird für Schülerverkehr ertüchtigt / Schönfelder suchen neue Straßennamen

Einwohnerversammlung im Saal der ehemaligen Gaststätte Becker. Das Interesse der Schönfelder ist groß, das der Wüsten Buchholzer hält sich gelinde gesagt eher in Grenzen. Wunschlos glücklich sind Letztere aber offensichtlich nicht. Eine Wüsten Buchholzerin spricht den Stein des Anstoßes an. Und das kann man in diesem Fall wörtlich nehmen, geht es doch um den Gehweg, „den keiner benutzen kann“. Die Platten sind hier seit langem aus den Fugen geraten und zu Stolperfallen geworden. Schneeschieben sei nicht mehr möglich und mit Rollatoren kein Durchkommen. Bürgermeisterin Annett Jura verspricht, dass der Stadtbetriebshof an Ort und Stelle entscheiden werde, was hier möglich ist. Das Interesse der Schönfelder gilt hingegen mehr der Straße nach Wüsten Buchholz – „für uns der kürzeste Weg, wenn auf der B 5 kein Durchkommen mehr ist, weil hier die neue Abbiegespur entsteht“, bringt es ein Bewohnerin auf den Punkt. Die Straße aus Kopfsteinpflaster mit angrenzendem Sommerweg soll für diesen Zweck mit einem Asphaltstreifen ertüchtigt werden, wie es die Fachleute sagen, so Andreas Heinrich vom Bauamt der Stadt. Er rechne damit, dass das in den nächsten Tagen in Angriff genommen werde, ziele die Maßnahme vor allem darauf ab, die Bedingungen für den Schülerverkehr für den Zeitraum des Straßenbaus auf der B 5 hier zu verbessern.

Für etwas Aufregung sorgt da eher der Vorstoß der Verwaltung, dass es auch in Schönfeld Straßennamen gibt, die im Bereich Perleberg mehrmals vergeben sind und so gerade bei Rettungseinsätzen zu Irritationen und Irreleitungen führen können. Daher die Forderung des Landkreises an die Verwaltung, für Abhilfe zu sorgen. Als Beispiele führt die Bürgermeisterin Dorfstraße, Ausbau, Kolonie und Birkenweg an. Nicht alle wolle man gleich ändern, doch Schritt für Schritt einige. Der Birkenweg werde dabei sicher seinen Namen behalten, denn Birken zieren ihn.

Fakt ist aber, wer Dorfstraße Perleberg eingibt, der landet in Düpow und nicht in Schönfeld. Über alternative Namen für genannte Straßen sollten sich die Schönfelder nun Gedanken machen. Das Argument eines Einwohners: Eine Umbenennung kostet die Anwohner Geld. Denn alle Dokumente müssen geändert werden. „Bei behördlichen erfolgt das kostenlos“, betont Annett Jura.

Statt nur Kritik gab es an diesem Abend auch Lob. In Wüsten Buchholz habe es super mit der Straßenbeleuchtung geklappt, und gleiches im Schönfelder Birkenweg, ergänzte Udo Becker. Ein Kompliment spricht er vor allem dem Stadtbetriebshof aus, der den Sportplatz in Ordnung halte.

 

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erstellt am 29.Sep.2016 | 14:00 Uhr

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