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Der Prignitzer

08. Dezember 2016 | 06:59 Uhr

Sternwunsch-Aktion für Kinder in Wittenberge : 280 Herzenswünsche am Baum

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bündnis für Familie bittet: Packen Sie Päckchen, bereiten Sie Kindern eine große Freude

Der Baum steht. Die gelben Sterne mit den Wünschen von Wittenberger Kindern hängen an den Zweigen. Barbara Rückert war gestern Vormittag die erste Kundin, die auf dem Weg in den Edeka-Markt im WEZ an der Weihnachtstanne stoppte und sich einen Wunschstern vom Baum nahm. „Das muss einfach sein. Man bereitet doch gern Freude“, sagt die Elbestädterin, die als Mutter weiß, wie glücklich Kinder gerade zur Weihnachtszeit sind, wenn sich ihre Wünsche erfüllen.

Seit sechs Jahren initiiert die Stadtjugendpflege mit dem Bündnis für Familie die Sternenwunsch-Aktion. Seit diesen sechs Jahren ist der Edeka-Markt als Partner mit dabei. Seit sechs Jahren schnüren Wittenberger und Auswärtige für Mädchen und Jungen im Grundschulalter Päckchen, gefüllt mit dem, was sich die Kinder per Stern von Herzen wünschen. Die Mädchen und Jungen lernen an der Jahnschule, der Elblandschule und an der Förderschule. Bei ihnen zu Hause müssen die Eltern wirklich sparsam wirtschaften, um über den Monat zu kommen. Stadtjugendpflegerin Marina Hebes erklärt, dass Kinder aus Familien, die Hartz-IV-Geld beziehen bzw. als Geringverdiener gelten, ihren Wunsch auf einem Stern notieren durften. Die Zahl der bedürftigen Kinder sei seit dem letzten Jahr leider nicht zurückgegangen, sondern gestiegen; sagt die Stadtjugendpflegerin auf Nachfrage. 280 Sterne hängen in diesem Jahr am Baum. Marina Hebes und die Helfer aus dem Jugendsozialbereich der Stadt versprechen: „Es wird kein Kind enttäuscht. Jedes bekommt seinen Wunsch erfüllt.“ Möglich ist das, weil beispielsweise Firmen – 2015 war Austrotherm darunter – die Aktion mit Spendengeld fördern.

Wie bereits guter Brauch aus den Vorjahren, hat sich der Edeka-Markt bereit erklärt, an seinem Info-Stand die Pakete entgegen zu nehmen. „Das machen wir für eine solche Aktion sehr gern“, sagt Marktleiter Stephan Dietze. Und er geht noch weiter. Wer sein Geschenk nicht allein einwickeln könne, „für denjenigen übernehmen wir das Verpacken“, versichert Dietze, und fährt dann fort: „Wenn darüber hinaus noch Hilfe benötigt wird, beispielsweise für die Weihnachtsfeier, helfen wir.“

 

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erstellt am 08.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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