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Der Prignitzer

26. September 2016 | 00:31 Uhr

Elblandfestspiele : 2016 wird es „very british“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

17. Elblandfestspiele am 15. und 16. Juli 2016 mit Musik von Barock bis zu den Beatles

Die 17. Elblandfestspiele kommen „very british“ daher. Die Besucher dürfen sich am 15. und 16. Juli nächsten Jahres auf Musik von Barock bis zu den Beatles von der Insel freuen. Und nicht nur das. Auch der Stargast, den der geschäftsführende Vizepräsident des Festspielvereins, Hans-Jürgen Döllefeld, gestern ankündigte, kommt aus Großbritannien: „Wir haben Ireen Sheer verpflichten können.“ Die Verträge mit ihr wie auch mit den anderen Künstlern, die zu dem großen Open-Air-Spektakel auf der Bühne stehen werden, sind in Papier und Tüten, konnte Döllefeld gestern bei einem Pressegespräch öffentlich machen. Das sei sehr erfreulich, ebenso wie die Tatsache, „dass die Kartennachfrage wirklich gut läuft“. „Für jeden der beiden Festspieltage sind jetzt rund 600 Tickets verkauft bzw. reserviert“, so der geschäftsführende Vizepräsident. Er gehe davon aus, dass es jetzt in der Vorweihnachtszeit einen weiteren Ansturm auf die Karten gibt. Und Döllefeld nennt weitere bekannte Künstler, die die beiden opulenten Festspielabende mit gestalten werden. Zugesagt hat beispielsweise auch der Countertenor Hagen Matzeit (Bariton). Eine Chance erhalten als junge Künstler aus der Lotte Lehmann Akademie bzw. -Woche Sandra Borgarts (Mezzosopran) und der Bariton Philipp Franke. Ein Wiedersehen gibt es mit Mirjam Miesterfeldt. Die vielseitige Künstlerin – sie singt sowohl Opernarien wie Rockballaden – stand bereits 2014 auf der Festspielbühne in der alten Ölmühle. Miesterfeldt war Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche 2012 und Stipendiatin der Lotte Lehmann Akademie 2013.

Mit dem musikalischen Ausflug nach Großbritannien im kommenden Jahr setzen die Elblandfestspiele ihre Reihe fort, nationale Musikregionen Europas zu besuchen, so Döllefeld.

Bei den Briten gibt es zwar wenige bzw. nur relativ unbekannte Operetten, dafür sehr bekannte und populäre Musik aus Oper, Musical, Film, Rock- und Pop, zu hören auch jährlich in der großen Show „Last Night Of The Proms“ mit tollen Begegnungen von Klassik und Pop.

Als weltweit unübertroffen gilt die britische Rock- und Popmusik. Aber auch Folk-Songs aus England, Schottland, Wales und Irland sind weltweit beliebt, deshalb sollen einige von ihnen (Nghariad), (Molly Malone), (Loch Lomond) ebenso im Programm sein wie irische Stepptänze und schottische Dudelsackmusik. Die Berlin Irish Dance Company und die Berlin Thistler Pipes & Drums sind die musikalischen Fachleute dafür, stehen am 15. und 16. Juli auf der Elblandbühne. Wer das nicht live erlebt, kann sich wenig später vor den Fernseher setzen. Der rbb zeichnet „A british summernight“ auf.  

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erstellt am 14.Nov.2015 | 08:00 Uhr

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