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Parchimer Zeitung

09. Dezember 2016 | 14:36 Uhr

Martinimarkt Parchim : Straßenbau wird zur Spaßbremse

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Entgegen von Planungen bleibt die Putlitzer Straße in Parchim am Martinimarkt-Wochenende gesperrt

Spaßbremse Straßenbau in Parchim: Entgegen bisherigen Plänen bleibt es zum größten Jahrmarkt des Nordens eng auf den Straßen der Kreisstadt. Der Verkehr soll zum Martinimarkt an diesem Wochenende doch nicht wieder durch die Putlitzer Straße fließen, sondern erst Mitte November. Die Umleitung der Bundesstraße 191 durch die Buchholzallee bleibt bestehen.

Die bittere Nachricht erfuhr SVZ am gestrigen Dienstag von Heike Bremer, Bauleiterin beim Straßenbauamt in Schwerin. „Die Gossen sind nicht fertig“, erklärte sie. Die werden aus Gussasphalt hergestellt. Es sei zu schmal, um hier Laster entlang zu leiten.

Vor mehr als einer Woche war asphaltiert worden. Der Bauablauf werde so eingerichtet, dass die Straße zum Martinimarkt befahrbar ist, hieß es noch Mitte Oktober aus dem Straßenbauamt. Gestern korrigierte Bremer den Zeitplan: Die Vollsperrung bleibt noch bis zum 14. November.

So lange sollen jetzt die Autos auf der Bundesstraße weiterhin in beiden Richtungen durch die Buchholzallee rollen. Diese Allee ist zu normalen Zeiten als Einbahnstraße ausgelegt.

Obgleich am kommenden Wochenende durch den Martinimarkt mit weit mehr Verkehr in Parchim zu rechnen ist, bleibt also das Nadelöhr mit der Umleitung. Bremer sagt, dass dafür am Wochenende weniger Busse und LKW unterwegs sind. Es werde nicht reibungslos sein, aber es werde funktionieren, so die Bauleiterin gestern.

In der Vergangenheit hatten Leser in der SVZ vorgeschlagen, dass man die derzeit gesperrte mittlere Spur in der Wallallee vor der Kreuzung am Moltkeplatz frei gibt. Das ist nicht möglich, sagte Heike Bremer auf SVZ-Anfrage. Diese Spur, die sonst geradeaus Richtung Putlitzer Straße führt, könne nicht für Linksabbieger eingerichtet werden. Denn Busse und Laster haben einen größeren Wendekreis. Würden sie von hier in die Buchholzallee abbiegen, kämen sie mit den entgegen kommenden Lastern in Konflikt.

Entspannung ist zum Glück auf einem anderen Teil dieser Bundesstraße durch Parchim in Sicht. Die Bauarbeiten am Geh- und Radweg an der der Lübzer Chaussee gehen gut voran, teilte die Stadt mit. Bis zum Martinimarkt sei die Lübzer Chaussee wieder zweispurig – ohne Ampel – befahrbar. Weiterer Lichtblick: Die über Monate gesperrte Straße Auf dem Brook ist wieder befahrbar. Allerdings ist wegen der noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten zeitweise mit Einschränkungen zu rechnen. Der Verkehr wird dann mit Baustellenampeln geregelt.

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erstellt am 02.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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