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Parchimer Zeitung

26. September 2016 | 03:56 Uhr

Ursache technischer Defekt : Spornitzerin verhindert Großfeuer

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Brand in Tischlerei gelöscht, bevor Flammen auf Nachbarhaus übergriffen. Schaden rund 30 000 Euro

Glück im Unglück: Weil eine Spornitzerin unmmittelbar nachdem sie einen Feuerschein in einer Tischlerei bemerkte, die 112 wählte, konnte die Feuerwehr einen Großbrand und das Übergreifen der Flammen auf ein Nachbarhaus verhindern. Das richtige und schnelle Handeln verhinderte heute früh ein Großfeuer, dessen mögliche Ausmaße nur erahnt werden können.

In der Tischlerei Eggert in Spornitz war ein Feuer ausgebrochen, das die Kameraden der Wehren aus Spornitz und Parchim relativ schnell löschen konnten.

Gegen 8.30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren alarmiert. „Da musste man schon mit dem Schlimmsten rechnen, denn in einer Tischlerei sind Holz, Späne und dergleichen vorhanden – das brennt schnell“, meinte Ronny Mathes-Languth, Gemeindewehrführer in Spornitz. Zum Glück waren sie schnell vor Ort und konnten umgehend – zum Teil mit Atemschutz – die Brandbekämpfung aufnehmen. Da die Einsatz-Fahrzeuge zum Teil Wasser an Bord mitführen, konnte auch sofort das Löschwasser fließen.

Das Feuer war unten in der Werkstatt ausgebrochen und hatte sich bereits über die Zwischendecke in den ausgebauten Dachstuhl ausgebreitet. „Wir haben von mehreren Seiten aus das Feuer gelöscht und somit einen Vollbrand und ein Übergreifen auf das sehr dicht daneben stehende Wohnhaus verhindern. Ein paar Minuten später wäre alles zu spät gewesen“, so Mathes-Languth. Auch Silvio und Vater Heinz Eggert, denen die Tischlerei gehört, sind froh, dass alles noch relativ glimpflich ausgegangen ist. „Es blieb bei Sachschaden und das ist ersetzbar“, hieß es dann vor Ort. Der Dank gebührt der Nichte Susanne, die einen Feuerschein in der Werkstatt zufällig bemerkte und umgehend die Feuerwehr alarmierte.

„Erst danach hatte sie uns informiert, denn wir waren ja nicht vor Ort. Nicht auszudenken, was sonst passiert wäre“, so Silvio und Heinz Eggert.

In der Zwischenzeit war das Feuer gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Brandort nochmals untersucht, um abzusichern dass sich keine Glutnester mehr in dem Gebäude befinden. Die ersten Kameraden kkonnten dann wieder abrücken, eine Brandwache aus Spornitz blieb sicherheitshalber noch vor Ort.

Als mögliche Brandursache wird ein technischer defekt vermutet, die Schadenshöhe wird nach ersten Schätzungen auf etwa 30 000 Euro beziffert. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes haben die Ermittlungen aufgenommen.

 

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erstellt am 22.Sep.2016 | 16:45 Uhr

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