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Parchimer Zeitung

03. Dezember 2016 | 03:29 Uhr

Parchim : Sommermuseum bleibt feste Größe

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Bürgermeister Dirk Flörke dankt Mitstreitern. Beispielloses Museumsprojekt erneut erfolgreich. Jubiläumsausstellung soll folgen

Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Diese Weisheit kam wohl jedem der rund 30 Frauen und Männer in den Sinn, die am Donnerstagnachmittag der Einladung von Bürgermeister Dirk Flörke ins Café am Wockersee gefolgt waren. Das Stadtoberhaupt wollte denen persönlich danken, die das diesjährige Museumsprojekt erneut mit viel Engagement konzipiert, umgesetzt und schließlich für zwei Monate Tag für Tag (und das sieben Mal in der Woche) betreut haben. „Es war die gelungene Fortsetzung unseres musealen Sommerprojektes, dass bereits seit 2003 geschichtsinteressierte Parchimer und Gäste der Kreisstadt anlockt“, meint Flörke. Mehr als 1000 Besucher seien ein deutlicher Beleg, dass diese Form der Geschichtsaufarbeitung ins Schwarze trifft. „Parchim ist ein geschichtsträchtiger Ort und kann sich bei der Bewahrung und Aufarbeitung der Historie auch mit größeren Städten messen“, ist sich Dirk Flörke sicher.

Das Sommermuseum, dass in den Ferienwochen parallel zum Stammsitz des Heimatmuseums in der Lindenstraße seinen Ausstellungsplatz auch diesmal im historischen Zinnhaus hatte, ist fester Bestandteil des Kultursommers der Stadt. „Dieser Mosaikstein ist eine feste Größe. Damit kommt, wie vor 14 Jahren angedacht, Leben in die Altstadt“, meint Kerstin Häger, die als Mitarbeiterin des Fachbereiches Kultur die Aktivitäten des breit gefächerten Kultursommers betreut.

Mit dem Ausstellungskonzept haben die Macher mit Museumsmitarbeiterin Carmen Zemke in diesem Jahr Neuland betreten. Nachdem 13 Mal thematische Sonderausstellungen mit Themen wie beispielsweise „Parchimer Modelle“, „Soldaten in Parchim“, „Parchimer Handwerk“ oder „Industrie im Wandel“ gezeigt wurden, wurde diesmal zu einem Spaziergang durch die Geschichte der Stadt mit ihren historischen Besonderheiten eingeladen.

„Den Besuchern hat der Mix gefallen. Da kamen Jung und Alt und auch die unterschiedlich interessierten Gäste auf ihre Kosten“, meint Wolfgang Westphal, der mit zahlreichen anderen Mitgliedern des Heimatbundes die Betreuung als ehrenamtlicher Museumsführer mit übernommen hat. Das „Museum light“ war mit großformatigen Bildern und gestrafften Informationen auch gestalterisch erneuert worden.

Bürgermeister Dirk Flörke ist sich bereits ziemlich sicher: „Eine Fortsetzung mit einem 15. Sommermuseum sollte es in Parchim geben“. Weilches Thema 2017 im Mittelpunkt steht, ist derzeit allerdings noch völlig offen.

 

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erstellt am 05.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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