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Parchimer Zeitung

08. Dezember 2016 | 15:21 Uhr

Parchim : Martinimarkt lockt mit Neuheiten

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Der Countdown bis zum Parchimer Großspektakel läuft. Schausteller werben mit Nervenkitzel und Spaßgeschäften für die ganze Familie.

Die Zeit fährt Karussell und ortseingangs sind die Banner nicht zu übersehen, die das in knapp drei Wochen stattfindende, alljährliche Parchimer Großereignis ankündigen. In nur noch 22 Tagen startet der 331. Martinimarkt. Vom 4. bis 7. November ist der Festplatz an der Bergstraße eine spektakuläre Vergnügungsmeile, die auch in diesem Jahr hunderttausend Besucher aus nah und fern in die Kreisstadt locken soll. Das städtische Organisationsteam um Marktmeisterin Gabi Wolff läuft zur Höchstform auf, denn in der letzten Oktoberwoche reisen nach und nach über achtzig Schausteller aus ganz Deutschland an.

Die Veranstalter haben sich auch 2016 auf die Fahne geschrieben, den guten Ruf des größten Jahrmarkts Mecklenburgs zu verteidigen. „Das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne machen den Charme des Martinimarktes aus. Familie und Freunde treffen sich in Parchim wieder und es gibt eine ganz besondere Stimmung“, verriet Gabi Wolff kürzlich im SVZ-Interview. So seien auch dieses Jahr neben bewährten Klassikern wie dem Riesenrad und Break-Dancer, vielversprechende Neuheiten auf dem Festplatz vorgesehen.

Im übertragenen Sinn sollen die Martinimarkt-Besucher bei einer Fahrt mit dem Kultfahrgeschäft „Flash-High Voltage“ unter Spannung stehen. Mit 120 km/h Fahrtgeschwindigkeit, Überschlag und freihängenden Füßen schwingen Actionliebhaber in eine luftige Höhe von 24 Metern. Die Bonner Betreiber versprechen eine Schaukelfahrt in eine „andere Dimension“.

Zu ihrem 50. Geschäftsjubiläum präsentiert Familie Hansla aus Wiefelstede/ Borbeck ihre neue, schaurig-schöne Geisterbahn „Scary House“ auf dem Parchimer Volksfest. Alle Besucher, die sich gern professionell gruseln lassen, können sich auf 3D-Geister in Lebensgröße und weitere Hightech-Effekte freuen. Inspirieren ließen sich die Schausteller aus Niedersachsen für ihr zwei-etagiges Geistergeschäft auf einer Spezial-Messe in den USA. Schließlich werde dort zum Halloweenfest das Spuken und Gruseln großgeschrieben. Die Hanslas selbst sind keine Neuankömmlinge in der Kreisstadt, erzählt Melanie Hansla. „Unser Betrieb war schon öfter in Parchim. Der Markt ist dort klasse, da es so gemütlich, familiär und geordnet zu geht. Wir treffen dort immer viele unserer Kollegen wieder, bevor anschließend an den Martinimarkt, die turbulente Adventszeit für uns als Schausteller beginnt“, erzählt die Geisterbahn-Betreiberin.

Wer es ebenso lustig, aber weniger beängstigend mag, sollte das Abenteuer-Laufgeschäft „Crazy Island“ ausprobieren. Als wären die Besucher auf einer Insel gestrandet, können sie auf fünf Etagen, fünfzig Hindernisse überwinden. Im Erdgeschoss beginnt das Abenteuer mit dem Überqueren einer 200 Quadratmeter großen Wasserfläche.

Als „Besuchermagnet“ preisen die Berliner Betreiber ihre in Parchim neue Attraktion „Der Polyp“ an. Ihre rasante „Riesen-Krake“ ist ein Fahrgeschäft für die ganze Familie.

In Sachen Sicherheit bei einer Großveranstaltung wie dem Martinimarkt ist vorgesorgt: Polizisten, Sicherheitskräfte, Rettungsdienstler und Mitarbeiter des Ordnungsamtes sichern während der Öffnungszeiten den Rummelplatz ab. Im Container der Marktaufsicht richtet die Stadt eine „Kinderfundstelle“ und eine Erstversorgung ein.

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erstellt am 13.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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