zur Navigation springen

Parchimer Zeitung

09. Dezember 2016 | 01:02 Uhr

Vorbereitung auf den 331. Martinimarkt : Gemütlichkeit auf dem Festplatz

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Einige Stände, Fahrgeschäfte und Gastronomiebetriebe bereits in Parchim

Noch acht Mal schlafen, dann ist es wieder so weit: der Martinimarkt startet. Auf dem Festplatz an der Bergstraße sind erste Aufbauarbeiten in Gange, noch herrscht allerdings eine gemächliche Ruhe. Die Atmosphäre ist geprägt vom herbstlichen Wetter, statt lautes Gewühl dominiert friedvolle Stille. Ein Bruchteil der über 80 Schausteller ist bereits vor Ort, wenige Menschen laufen herum, selten sind Stimmen zu hören. Bisher sind größtenteils kleinere Stände zusehen. So stehen Schieß- und Glücksgeschäfte verlassen, mit runtergelassenenen Jalousinen auf dem Areal. Große, bunte Attraktionen sind nicht erkennbar. Die große Freifläche in der Mitte ist noch überwiegend frei.

„Eine Woche vor der Eröffnung geht es hier noch gemütlich zu. Die heiße Phase beginnt ab Montag nächster Woche“, erzählt Rick Hamberger, Mitarbeiter der Hamberger Event- und Reisegastronomie.Der Familienbetrieb kommt jedes Jahr zum Parchimer Martinimarkt. Für 2016 haben sie sich eine Neuheit überlegt: „Da es im Herbst durchaus nasses Wetter geben kann, haben wir einen mobilen Biergarten mit Überdachung gebaut. Über fünfzig Gäste können Platz nehmen“, so Rick Hamberger. Gemeinsam mit seinen Geschwistern betreibt der Rostocker Stände für Getränke und Süßwaren. Glühwein, Apfelcocktails und kühle Getränke schenken die Wirte in einer „extravaganten“ Mühle aus. „Auf die Idee mit der Mühle kamen wir weil es ein toller Hingucker ist und der Stand damit Wiedererkennungswert hat“, berichtet der erfahrene Schausteller. Hamberger gefallen die Aufenthalte in Parchim immer sehr: „Ich war und bin jedesmal gern in dieser Stadt. Es ist so schön und familiär hier. Hier kennt man Gott und die Welt, trifft jedes Jahr nette Leute wieder“, freut sich Hamberger.

In einer Woche sieht es am Festplatz nicht mehr so leer aus, die letzten Schausteller reisen nach dem Feiertag an. Parchimer müssen sich auf Einschränkungen im Straßenverkehr einstellen. Bergstraße, Friedhofsweg, Vogelsang, Pestalozziweg und Loescherweg werden gesperrt. Anwohner, Garagenanlieger, Firmen, Eltern der Kitas „Spielland Anne Frank“ und „St. Josef“ können mit Einfahrgenehmigung durchfahren. Die Erlaubnis ist noch bis 4. November um 12 Uhr, gebührenfrei im Stadthaus in der Blutstraße 5 (Zimmer 320) zu beantragen. Für den Antrag ist der Ausweis sowie das Kfz-Kennzeichens notwendig.

zur Startseite

von
erstellt am 27.Okt.2016 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen