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Parchimer Zeitung

07. Dezember 2016 | 21:20 Uhr

Zweites Hoffest bei Familie Henschel in Kladrum : Galloways als Hochzeitsgeschenk

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Mit Kuh und Kalb fing der Zuchterfolg an

In Kladrum feierte Ulrike und Steven Henschel das zweite Galloway-Hoffest und bei bestem Herbstwetter waren viele Besucher gekommen, um sich bei Bratwurst, Burger und Co umzusehen. Und es gab viel zu schauen, denn die Henschels hatten sich viele Partner eingeladen: Keramik aus Techentin, eine kleine Landwirtschaftsausstellung, ein Spinnrad, regionale Produkte vom Kürbis über Kartoffeln bis hin zu Marmeladen und Gelees reichte das vielfältige Angebot eines kleinen Markttreibens. Auch im eigenen Hofladen gaben sich di Kunden die Klinke in die Hand, um Fleisch und Wurst zu erwerben.

Alles begann mit einer Kuh und einem Kalb

16 Tiere nennen die Henschels mittlerweile ihr Eigen. Alles begann vor vier Jahren. „Da habe ich meinem Mann Steven eine Kuh und ein Kalb zu unserer Hochzeit geschenkt“, erzählt Ulrike Henschel. Seither betreibt das Paar eine kleine Zucht. Nicht ohne Stolz berichten sie, dass sie ein Herdbuchzuchtbetrieb sind, das heißt, sie sind einem Zuchtverband angeschlossen. Mit weiteren Züchtern wollen sie gemeinsam die Leistungen der Rasse steigern. Kennengelernt haben sie die Galloways auf der Landwirtschaftsausstellung (MeLa) in Mühlengeez. „Hornlose, ruhige, charakterfeste Tiere sollten es sein, deren Fleisch gut schmeckt“, waren sich die beiden einig. Als Landwirte im Nebenerwerb können sie auch schon über erste Erfolge berichten. Auf der MeLa errangen sie 2013 einen ersten Tierzuchtpreis für das beste Bullenkalb. Vor zwei Jahren der nächste Erfolg, Ein Bulle von 748 Kilogramm wurde Sieger bei den dreijährigen Tieren und bekam den Tierzuchtpreis in Gold.

Apropos Gewicht, die Besucher hatten beim Hoffest die Möglichkeit, das jetzige Gewicht des Bullen „Barlo“ zu schätzen. Am nächsten kam Jürgen Erdmann aus Vimfow, der mit 830,1 Kilogramm nur knapp daneben lag, zweite wurde Madlen Erdmann mit geschätzten 835 Kilogramm. Der Bulle wurde vor Ort gewogen und hatte 830 Kilogramm aufzuweisen. Als Preis gab es ein großes Fleischpaket.

Im Rahmenprogramm traten die Mädchen und Jungen der Zölkower Jugendfeuerwehr mit zwei Schauübungen auf. So zeigten sie, was passiert, wenn man einen Fettbrand falsch löscht. Tim Grabow demonstrierte, wie man es richtig macht und löschte zuerst die kleine Fettflamme mit einem Tuch. Danach folgte die falsche Version. Jugendwart Michael Schröder zog an einem langen Seil und ließ Wasser auf das brennende Fett laufen. In Bruchteilen von Sekunden entstand ein riesiger Flammenpilz, der im Ernstfall viel Schaden an Einrichtung und Personen verursachen kann. Mitglieder der Jugendwehr, die die Löschbereitschaft hergestellt hatten, erläuterten den Gästen das Vorgehen und warum so ein Feuerpilz entsteht. Hüpfburg, Ponyreiten und Kinderschminken sowie Live-Musik vervollständigten das ganztägige Programm und Familie Henschel sagt allen Mitstreitern, Partnern und Helfern großen Dank, denn „ohne sie wäre so ein Erfolg nicht möglich“.

 

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erstellt am 31.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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