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Parchimer Zeitung

03. Dezember 2016 | 16:42 Uhr

Friedrichsruhe : Endspurt auf Radweg-Baustelle

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

In dieser Woche soll auf der neuen Trasse zwischen Friedrichsruhe und Neu Ruthenbeck asphaltiert werden

Die neue Trasse für Radfahrer zwischen Friedrichsruhe und Neu Ruthenbeck steht kurz vor der Fertigstellung. Am zweiten Abschnitt des neuen Weges entlang der Bundesstraße, am Ortsausgang Neu Ruthenbeck Richtung Zapel, wird mit Hochdruck gebaut. Wenn der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht, ist der Radweg nach Crivitz noch in diesem Jahr komplett.

„Es hat Verzögerungen durch den Baugrund gegeben“, weiß der Bürgermeister von Friedrichsruhe Uwe Kröger. Ursprünglich sollte der Abschnitt zwischen Friedrichsruhe und Neu Ruthenbeck Ende September fertig gestellt werden. Nach seinem Wissen ist die Asphaltierung des neuen Wegs am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche geplant. Danach erfolgen noch Arbeiten an den Böschungen.

Am anderen Abschnitt hinter Neu Ruthenbeck gibt es starke Erdbewegungen. In einem tiefer gelegenen Gelände am Waldrand liegen Kunststoffbahnen, die bei der Stabilisierung des Unterbaus für die neue Trasse helfen sollen. Im Dorf selbst wird der Grund für eine neue Bushaltestelle geebnet – genau gegenüber einer bestehenden für die Busse Richtung Crivitz/Schwerin. Bisher lag die Haltestelle Richtung Parchim in einem unbewohnten Abschnitt im Wald. „Es gab sehr viele Beschwerden von Bürgern“, sagt Uwe Kröger. Zusammen mit der Lösung für die Radler wird jetzt auch eine für Fahrgäste der Busse geschaffen.

Umfangreiche Arbeiten hat es in den vergangenen Wochen auch in Friedrichsruhe selbst gegeben, um den Radweg bis in den Ort hinein zu führen. Denn es musste eine Regenentwässerung verlegt werden. Auch gab es verschiedene Probleme bei der Anpassung des neuen Weges an die einzelnen Grundstücke, sagt Kröger. Er ist überzeugt: „Auch wenn die Bürger einen Anteil zahlen müssen, die ganze Straße wird unwahrscheinlich aufgewertet durch die Bauarbeiten.“ Rund 100 000 Euro kostet der Teil des Radweges in der Ortschaft Friedrichsruhe. Davon müssen das Straßenbauamt und die Gemeinde jeweils die Hälfte tragen. Die Gemeinde erhielt für ihren Anteil Fördermittel. Dadurch reduziert sich ihre Summe auf 25 000 Euro. Davon tragen die Grundstückseigentümer entlang der Bundesstraße 40 Prozent. Wobei ein großer Anteil auf den Eigentümer des Grundstücks in der Kurve mit der ehemaligen Gaststätte entfällt, wie Bürgermeister Kröger erklärt. Er sagt, mit dem Radweg sind endlich die Ortsteile seiner Gemeinde mit dem Amt in Crivitz verbunden.

Interessant werde es, wenn der Radweg aus seiner Gemeinde auch in Richtung Parchim erweitert wird. Da dann ebenfalls im Ort Friedrichsruhe gebaut werden muss, kommen auf die Kommune weitere Kosten hinzu. Die Gemeinde sei im Moment dabei, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren. Der jetzige Weg im Ort entspreche nicht den Normen. Er sei Anfang der 1990er-Jahre durch eine ABM gebaut worden. Darauf können man keine Radfahrer schicken. Kröger: „Das ist zu gefährlich.“

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erstellt am 25.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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