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Wartung in Neuburg : Elde-Schleuse auf den Grund geschaut

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kontrolle der Schleuse in Neuburg. Flutung für 22. März geplant. Saisonstart am 1. April

Der Einblick ist spektakulär. Nur alle sechs Jahre ist es schließlich möglich, auf den Grund der Neuburger Elde-Schleuse zu schauen. Vor wenigen Tagen wurden am Kilometer 83,33 zunächst Stahlwände eingesetzt, danach das Wasser aus der Schleusenkammer komplett abgepumpt und eine Gerüsttreppe eingesetzt. Anlass für die Aktion ist die turnusmäßige Kontrolle der Schleuse. Alle sechs Jahre werden so die wichtigsten wasserbaulichen Anlagen in der Winterpause unter die Lupe genommen. Nachdem bereits im Spätherbst des Vorjahres der Parchimer Stadtschleuse auf den Zahn gefühlt worden ist, stand nunmehr der Schleusen-TÜV in Neuburg auf dem Plan. Die Schleusenkammer ist knapp 58 Meter lang und 6,6 Meter breit. Boote müssen hier auf dem Weg zur Mecklenburgischen Seenplatte einen Höhenunterschied von 3,8 Metern überwinden. Seit einigen Jahren ist in der Wassersportsaison, die vom 1. April bis zum 30. November dauert, kein Schleusenwärter mehr vor Ort. Die Skipper bedienen die Technik längst selbst. Umso wichtiger ist, dass die elektronische Steuerung möglichst reibungslos funktioniert.

<p>Kontrolle der Technik auf Herz und Nieren. </p>

Kontrolle der Technik auf Herz und Nieren.

Foto: Pätzold
 

Beim Schleusen-TÜV stehen die mechanischen Teile, darunter die gewaltigen Schleusentore, im Mittelpunkt. Sie müssen im Regelbetrieb dem gewaltigen Wasserdruck Stand halten. Da ist Verschleiß einzelner Bauteile nicht zu verhindern. Nach der gründlichen Prüfung fällt die Entscheidung, ob größere Reparaturen wie im kommenden Winter in Parchim eingeplant werden müssen.

Schon am 22. März soll die Schleusenkammer in Neuburg geflutet werden. Damit steht dem Saisonstart auf der Elde-Müritz-Wasserstraße am 1. April nichts mehr im Wege. Mehrere tausend Skipper werden im Sommer erwartet.  

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erstellt am 15.Mär.2017 | 20:45 Uhr

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