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Parchimer Zeitung

03. Dezember 2016 | 22:46 Uhr

Parchim : Ein gutes Team im Flächenkreis

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kreisseniorenbeirat traf sich zum Jahresabschluss in Parchim. Landesseniorentage hallen noch positiv nach

Als Ilona Mundt-Schalk aus Neustadt-Glewe vor vier Jahren gefragt wurde, ob sie den Vorsitz des Seniorenbeirates im damals gerade neu entstandenen Großkreis Ludwigslust-Parchim übernehmen würde, musste sie nicht lange überlegen: „Ich war beruflich immer im sozialen Bereich tätig. Da liegt es in der Natur der Sache, dass man sich nach dem aktiven Arbeitsleben weiterhin dafür interessiert, was um einen herum geschieht.“

Mit Herz und Engagement fuchste sich Ilona Mundt-Schalk schnell und vor allem gern in ihr Ehrenamt ein. Und der um die 27 Mitglieder zählende Beirat hat sich als Sprachrohr von Sachthemen, die die Menschen vor Ort in den Gemeinden bewegen, einen festen Stand bei den politischen Gremien im Flächenkreis erarbeitet. Das konnte auch Anett Nuklies vom Büro für Chancengleichheit in der Kreisverwaltung auf dem jüngsten Treffen des Kreisseniorenbeirates in dieser Woche in Parchim bestätigen.

Anett Nuklies übernahm vor einem guten Jahr die Koordination des Kreisseniorenbeirates. Dabei lernte sie den Vorstand schnell als konstruktiven Partner schätzen. Das gute Miteinander zahlte sich ganz besonders auch während der relativ kurzen Vorbereitungszeit auf die 3. Landesseniorentage aus, die im Oktober vom Landkreis Ludwigslust-Parchim ausgetragen wurden. Viel Lob gab es auf der Mitgliederversammlung völlig zu Recht für die sehr gut organisierte und harmonisch verlaufene Eröffnungsveranstaltung in Parchim sowie für das breit gefächerte Themenspektrum der Veranstaltungen in den einzelnen Orten. Beispiel: In Ludwigslust drohte das Rathaus fast aus den Nähten zu platzen, so groß war der Andrang der Besucher beim Bürgermeistercafé. Seniorenbeirat und Bürgermeister der Lindenstadt sind sich längst einig geworden: In etwa zwei Jahren gibt es eine Wiederholung in ähnlicher Form.

Zur Mitgliederversammlung zum Ausklang des Jahres waren neben den unmittelbaren Beiratsmitgliedern auch weitere vor Ort in der Seniorenarbeit Engagierte gern gesehen: Die Ludwigslusterin Therese Holm wurde zum Beispiel von Christa Hamann begleitet, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Bahnhofsdienst unheimlich dicht an den Sorgen, Nöten und Problemen der Menschen dran ist. Brigitte Rabeler aus Pinnow, seit 2014 im Kreisseniorenbeirat aktiv, hatte die Pinnower Seniorenbeauftragte Jutta Messer an ihrer Seite. „Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Gemeinde im Beirat vertreten ist. Wir wollen teilhaben an der Entwicklung im Landkreis und mit unseren Vorschlägen Einfluss auf Entscheidungen nehmen können, die unsere Generation betreffen“, sind sich die beiden Pinnowerinnen einig. Mit zurück in ihre Heimatkommunen nehmen sie und die anderen Teilnehmer von dem jüngsten Treffen in der Kreisstadt auch viele Informationen zum Projekt „Pflegelotsen“ sowie zum viel diskutierten Pflegestärkungsgesetz II.

 

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erstellt am 02.Dez.2016 | 05:00 Uhr

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