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Parchimer Zeitung

22. Januar 2017 | 21:26 Uhr

Parchim : Ansturm beim Flohmarkt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Menschenschlange vor der Stadthalle: Gebrauchte und preiswerte Kindersachen sind begehrt .

Um zehn Uhr öffneten am Samstag die Türen der Parchimer Stadthalle zum 16. Flohmarkt des Vereins Pütter Mütter. Bereits zwei Stunden früher standen 20 bis 30 Kauflustige vor der Tür, war von Mireille Kuhnert vom Organisationsteam zu erfahren.

In einer langen Schlange vor der Halle mussten Kauflustige ausharren, die später gekommen waren. Die Veranstalter ließen angesichts des Besucherandrangs nur stoßweise die Menschen hinein in die große ehrenamtlich organisierte Stöbermeile rund um das Kind.

Ein Riesenangebot an Bekleidung und Spielzeug zu günstigen Preisen türmte sich in der Stadthalle. Und alles war bestens sortiert – genau nach Größen und noch extra nach Mädchen oder Jungen. Rund 50 bis 60 Mütter in gelben Westen agierten als Helferinnen in der Halle. An der Kasse saßen die Organisatorinnen für das Parchimer Spektakel für einen guten Zweck, das längst zum Selbstläufer geworden ist.

Beim ersten Flohmarkt rund ums Kind hatte es vier Wochen gedauert, bis alle sogenannte Startplätze vergeben waren, berichtet Mireille Kuhnert. Für den jüngsten Flohmarkt waren die Plätze in weniger als zwei Stunden weg.

Wer einen Startplatz ergatterte, durfte sich mit Waren an dem Flohmarkt beteiligen. Angeliefert wurden sie in Kisten. Jedes Bekleidungsstück war ausgezeichnet mit der Nummer des Verkäufers und dessen Preisvorstellung. Dann wurde alles auf den Tischen und auf Kleiderständern in der Stadthalle wie in einem Warenhaus sortiert. Die Frauen an der Kasse gaben die Nummern des Anbieters ein. Und der erhielt so am Ende sein Geld für die verkauften Sachen. Das nicht Verkaufte wurde nach dem Flohmarkt neu sortiert – in die jeweiligen Kisten der Starter. Nach der Anzahl der Kartons richtete sich der Obolus, den die Starter beisteuerten.

Auf 125 Nummern hatten die Pütter Mütter dieses Mal den Flohmarkt begrenzt. Für mehr Waren wäre kein Platz in der Stadthalle. Und dieser Veranstaltungsort ist offensichtlich Gold wert. Es gibt logistische Unterstützung von Seiten der Stadthallenmitarbeiter, berichtet Mireille Kuhnert. Die stellen sämtliche vorhandenen Tische auf. Die Kleiderstangen bringt der Textilservice Mecklenburg und holt sie am Ende auch wieder ab. Wichtig: Hier gibt es auch sanitäre Einrichtungen.

So findet an gleicher Stelle auch der 17. Flohmarkt der Pütter Mütter statt: am 1. April 2017 von 10 bis 15 Uhr. Das Rennen um einen Startplatz ist allerdings längst noch nicht eröffnet. Es beginnt erst am 13. März um 19 Uhr unter der Telefonnummer 0174/1086579.

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erstellt am 17.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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