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Parchimer Zeitung

06. Dezember 2016 | 18:59 Uhr

Parchim : Angler feiern Silber-Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parchimer Kreisverband der Petrijünger besteht seit 25 Jahren. Heute Ball in der Festscheune in Matzlow .

Zum traditionellen Anglerball treffen sich heute Abend Petrijünger aus der Region in der Festscheune in Matzlow. In diesem Jahr wird damit zugleich der 25. Jahrestag der Gründung des Kreisanglerverbandes Parchim und Umgebung gefeiert.

Rund 130 Karten sind verkauft worden, freute sich wenige Tage vor dem Ereignis Heinz Schünemann. Er ist seit vielen Jahren der Vorsitzende des Kreisverbandes und hat für das kommende Jahr seinen Rückzug von der Spitze angekündigt. Aus persönlichen Gründen, wie er sagt.

Der Kreisverband hat gerade einen strukturellen Wandel vollzogen. Anders als in vielen anderen Regionen in Mecklenburg-Vorpommern waren in Parchim nach der Wende nicht örtliche Angelvereine entstanden, sondern ein Kreisverband, unter dem 25 Gruppen aktiv, aber nicht vollständig selbstständig waren.

„Aus politischer Notwendigkeit“, wie Heinz Schünemann sagt, gab es jetzt eine Veränderung. Um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu sichern, wurden auch im Parchimer Umland Gruppen zu selbstständigen Vereinen. Zum Teil schlossen sich Gruppen zusammen. Auch angesichts der Tatsache, dass mit den älter werdenden Mitgliedern die Leitungsarbeit zuletzt auf immer weniger Schultern verteilt war.

Heute sind zehn selbstständige Vereine unter dem Dach des Kreisverbandes aktiv. Die Dütschower schieden als neuer Verein ganz aus dem Verband aus. Zum Kreisverband selbst gehört weiterhin eine eigenständige und starke Jugendformation, zu der rund 130 junge Leute und ihre Betreuer zählen.

Was die Truppe unter der Leitung von Bernhard Fandrich und Thomas Soltwedel leistet, müsse man hoch anerkennen, so Schünemann. Von den jungen Leuten werden sicher einige in den hiesigen Vereinen bleiben. Das zahlenmäßige Schrumpfen in den Vereinen lässt sich damit aber nicht aufhalten, vermutet Heinz Schünemann. Vor der Wende gab es rund 1700 Petrijünger in der Region, heute liegt die Zahl der Mitglieder unter 1000.

Das ist aber immer noch eine Macht, mit der der Kreisverband auch auf Landesebene unter den Anglern und gegenüber der Kommunalpolitik auftreten kann. Rund 3000 Euro werden durch die Angler der Region jährlich für den Fischbesatz in Gewässern ausgegeben. Das Geld stellt der Landesanglerverband aus den Beiträgen bereit. Die wichtigsten Gewässer für den Fischbesatz in diesem Jahr sind Wockersee, Schalentinersee, Voigstdorfer Teiche, Klinkersee, Raduhner Kiesgrube, Domsühler Teiche, Kossebader Teiche.

(Mehr zum Hintergrund in der Printausgabe und im E-Paper).



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erstellt am 15.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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