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Ludwigsluster Tageblatt

02. Dezember 2016 | 23:20 Uhr

Tödlicher Unfall bei Ludwigslust : Zug erfasst Auto in voller Fahrt

vom

Ein Auto ist bei Ludwigslust von einem Zug erfasst worden, der Fahrer ist tot. Der Zugverkehr zwischen Schwerin und Ludwigslust wurde vorübergehend eingestellt.

300 Meter südlich des Bahnübergangs bei Weselsdorf am Abzweig nach Lüblow steht eine Regionalbahn auf freier Strecke. Ein Auto hat sich regelrecht um die rechte Frontseite gewickelt. Ersthelfer haben eine Decke über die Fahrerseite des Wagens gebreitet. Sie verdeckt den Fahrer des Autos, der den Zusammenprall nicht überlebt hat. Polizeibeamte stehen am Bahnübergang und untersuchen die Schienen. Vereinzelt liegen Wrackteile an der Strecke zwischen Bahnübergang und der Stelle, an der der Zug zum Stehen kam.

Feuerwehrkameraden aus Neustadt-Glewe und Lüblow sind zum Ereignisort geeilt. Ihnen soll am Ende die Aufgabe obliegen, das Wrack auseinanderzuschneiden, um die Leiche zu bergen. Das sagt der Neustädter Amtswehrführer Reinhard Sturm, der ebenfalls zur Unfallstelle gefahren ist.

Der Notfallmanager der Bahn trifft ebenfalls ein. Die Bahnstrecke ist gesperrt, und die Passagiere sollen mit Bussen weiterfahren.

Beschreibung der Szenerie nach einem Unfall, der sich am Mittwoch ereignet hat. Was genau geschah, ist nach Angaben von Polizeisprecher Klaus Wiechmann noch nicht klar. Der Kriminaldauerdienst hat sofort die Ermittlungen aufgenommen. Fest steht bisher, dass gegen 9.30 Uhr der Regionalzug aus Richtung Schwerin in voller Fahrt das Auto auf dem Bahnübergang erfasst und rund 300 Meter mitschleift, bevor die Bahn zum Stehen kommt. Die Ersthelfer können den Autofahrer nicht mehr retten. Von den Fahrgästen im Zug wird nach Polizeiangaben niemand verletzt.

„Wir haben einen Gutachter der Dekra hinzugezogen, der überprüfen soll, ob die Technik am Bahnübergang einwandfrei funktioniert hat. Nach ersten Ermittlungen war die Schranke ordnungsgemäß geschlossen“, sagt Polizeisprecher Wiechmann.

Am Nachmittag kann das Unfallopfer dann identifiziert werden. Es handelt sich um einen 60-jährigen Mann aus der Region.

Nach Angaben der Polizei blieb die Bahnstrecke noch bis 16.30 Uhr voll gesperrt.

 

<p>Karte: Stepmap,123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0</p>

Karte: Stepmap,123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

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