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Ludwigsluster Tageblatt

11. Dezember 2016 | 01:13 Uhr

Anti-Mobbing-Projekt Ludwigslust : War doch alles nur Spaß?

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Schüler des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums diskutierten in acht Workshops über Mobbing und seine Folgen

Mobbing – um dieses Thema drehte sich fast ein ganzer Schultag am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum des Landkreises in Ludwigslust.

„Das ist ein Thema, das bei uns ständig im Fokus steht“, unterstreicht Abteilungsleiterin Sabine Schneider. Es hätte sogar bereits solche Fälle an der Schule gegeben. „Es ist sehr wichtig, mit den Jugendlichen, die ja in der Selbstfindungsphase sind, über soziales Verhalten zu sprechen – damit sie wissen, wie sie sich verhalten sollen“, so die Abteilungsleiterin. Sabine Schneider zeigt sich sehr dankbar über das Engagement der Schulsozialarbeiterinnen Ilona Jungbluth und Rebecca Binder, die das Thema Mobbing in den Mittelpunkt rückten. Die beiden Frauen, deren Stellen vom Jugendförderverein Parchim-Lübz getragen werden, machen auch andere Aspekte des Sozialverhaltens immer wieder zum Thema.

Dazu gehören zum Beispiel der Schutz vor Diebstahl oder illegale Drogen, auch der Umgang mit dem Tod ist so eine Facette. „Dies alles gelingt uns nur, weil im Laufe der Jahre ein Netzwerk von Kooperationspartnern aufgebaut worden ist“, unterstreicht Ilona Jungbluth, die seit 18 Jahren an der Ludwigsluster Einrichtung als Schulsozialarbeiterin tätig ist. Sie dankt den Workshop-Leitern, dem Landkreis und der Schulleitung für die Unterstützung. Zuvor hatten rund 170 Schüler zur Einstimmung die Theateraufführung „Fake oder War doch nur Spaß“ des Berliner Ensembles „Radiks“ gesehen und anschließend mit den Schauspielern über das Thema diskutiert.

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erstellt am 19.Okt.2016 | 19:00 Uhr

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