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Ludwigsluster Tageblatt

08. Dezember 2016 | 03:05 Uhr

Bresegard bei Eldena : Vorplanung für L07 geht weiter

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ludwigsluster Ingenieurbüro informiert über verschiedene Varianten der Fahrbahngestaltung. Zeitlicher Rahmen noch nicht absehbar

Die Planung zum Ausbau der Landesstraße 07 in Bresegard bei Eldena geht voran. Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter stellte das zuständige Ingenierbüro IHS aus Ludwigslust mögliche Varianten des Projekts vor und beantwortete Fragen und Bedenken der Gemeindevertreter.

Seit vielen Jahren beschäftigt die Bresegarder der katastrophale Zustand der Ortsdurchfahrt. Die Straße ist zu schmal, Baumwurzeln drücken das Kopfsteinpflaster hoch und tiefe Pfützen bleiben aufgrund fehlender Entwässerung auf der Fahrbahn stehen. Nach vielen Ortsbegehungen und Besprechungen soll nun im Februar nächsten Jahres endlich der Vorentwurf für den Ausbau der Ortsdurchfahrt vorliegen. Das bestätigt Dr. Torsten Uhlig, Dezernent vom Straßenbauamt in Schwerin (SVZ berichtete).

Haiko Hinsch von der Ingenieurgesellschaft Hindrik Stüvel (IHS) aus Ludwigslust präsentierte den Gemeindevertretern und anwesenden Bürgern anhand von Lageplänen verschiedene Varianten der Fahrbahngestaltung und klärte über den aktuellen Stand der Vorplanung auf. Das Ingenierbüro wurde vom Straßenbauamt mit der Planung beauftragt. „Der bisherige Planungsstand sieht eine Fahrbahnbreite von ca. sechs Metern vor. Die neue Fahrbahn rückt etwas von den Bäumen ab, um das Wurzelwerk zu schützen“, erklärt Haiko Hinsch. Bereits im letzten Jahr hat sich ein Gutachter vor Ort ein Bild von den Bäumen gemacht und Empfehlungen für den Erhalt der Bäume ausgesprochen. Da die neue Fahrbahn breiter wird als bisher, müssen trotzdem einige Bäume im Zuge der Baumaßnahmen gefällt werden.

Auch Anne-Maria Ritter, Sachbearbeiterin für Hoch- und Tiefbau beim Amt Ludwigslust-Land, nahm an der Gemeindevertretersitzung teil. Sie ist zuständig für diese geplante Baumaßnahme und fungiert außerdem als Anlaufstelle für alle Beteiligten. „Die Gemeindevertreter müssen jetzt Entscheidungen treffen, um die Planung weiter und vor allem schneller voranzutreiben“, erklärt Anne-Maria Ritter. So wurden an diesem Abend unter anderem Entscheidungen über die neuen Gehwege und Zufahrten getroffen. „Dass wir diese Entscheidungen während der Sitzung treffen, war eher spontan. Aber wenn man schon mal alles planen lässt, soll auch alles gleichzeitig und vor allem einheitlich gemacht werden“, sagt Eckhard Schulz, Bürgermeister von Bresegard.

Durch die einheitliche Gehweggestaltung und Pflasterung der Zufahrten soll die Optik des Dorfes ansprechender gestaltet werden. Zwar fallen die Kosten der Gehwege zum größten Teil der Gemeinde zur Last, trotzdem wird die Planung auch vom Ludwigsluster Ingenieurbüro IHS übernommen. „Hier muss sehr genau geplant werden, da wir nur wenig Platz haben und nicht sehr flexibel sein können“, so Haiko Hinsch.

Auch wenn an diesem Abend Abstimmungsergebnisse getroffen wurden, ist der zeitliche Rahmen der Baumaßnahme noch überhaupt nicht absehbar. „Keiner weiß, ob die Bauarbeiten 2019 oder 2025 beginnen. Aber die Vorplanung soll bis Februar nächsten Jahres abgeschlossen sein“, sagt Anne-Maria Ritter. Dann sollen die Unterlagen in der Gemeinde ausliegen und die Einwohner haben die Möglichkeit, ihre Meinung dazu zu äußern. Außerdem wird es noch eine öffentliche Versammlung zum geplanten Ausbau der Ortsdurchfahrt geben.

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