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Ludwigsluster Tageblatt

30. Mai 2016 | 00:59 Uhr

Martinimarkt Grabow : Schaustellerfamilie mit Grabow eng verbunden

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Die Engelbrechts aus Schwerin sind zum 25. Mal beim Martinimarkt in der bunten Stadt an der Elde mit dabei

Sie sind Schausteller aus Leidenschaft und das schon in der sechsten Generation: Die Engelbrechts aus Schwerin. An diesem Wochenende machen Vater Torsten (51) und Sohn Nils (27) mit Breakdancer und Grillhütte auf dem Martini-Markt in Grabow Station. Und da ist noch Torstens Bruder Sven, der mit dem Autoscooter die Gäste unterhalten will. „Die Familie Engelbrecht gehört zu denen, die uns als Stadt schon seit vielen Jahren die Treue halten“, freut sich Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg, der gestern bei einem Rundgang über das Festgelände bei den Schweriner Schaustellern Station machte. Insgesamt werden in Grabow 50 Schausteller und 39 Fahrgeschäfte für Kurzweil und Abwechslung sorgen.

„Wir sind nun das 25. Mal hier, 1991 war der Auftakt“, erinnert sich Torsten Engelbrecht. „Wir kommen auch deshalb gern hierher, weil es ein schönes Umfeld ist, Grabow eine hübsche Stadt ist und die Schausteller hier wie eine Familie sind, die zusammenhalten.“ Sein Vater Peter ergänzt: „Ich kann mich noch gut an den Festplatz bei den ehemaligen Rohrwiesen erinnern, mein Großvater hat da zur Jahrhundertwende oft mit seiner Berg- und Talbahn gestanden. Und an den Schützenpark, wo wir in den 60er-Jahren bei Eiseskälte und 15 Grad Minus unsere Fahrgeschäften aufgebaut hatten.“

Torsten Engelbrecht ist hier in Grabow zur Fritz-Reuter-Schule gegangen. Und zwar immer dann, wenn die Schausteller-Familie mit ihren Fahrattraktionen einen längeren Aufenthalt in Grabow hatten. „Früher zu DDR-Zeiten war das noch möglich, heute ist das mit dem Unterricht zu schwierig.“ Vater Peter hatte hier in Grabow von 1990 bis zum Jahr 2000 auch eine Gaststätte. Später führte er dann noch eine Grillkate, die er später seinem Sohn Torsten übergab, mit der jener nun auch auf den verschiedensten Märkten - wie hier jetzt in Grabow - gastronomisch unterwegs ist.

„Grabow gehört von den Märkten her zu den Orten, die wir immer wieder gern aufsuchen“, so Peter Engelbrecht, „Früher standen wir auch oft an der Turnhalle in der Goethestraße. Bis wir dann mit unseren Fahrgeschäften in den Schützenpark umzogen, wo wir bis zur Wende geblieben sind.“ Dass der Schützenpark wieder in neuem Glanz erstrahlt und auch das Schützenhaus nach seiner Sanierung wieder ein Anziehungspunkt geworden ist, freut die beiden Engelhards. „Wir haben mitgefiebert, bis das Schützenhaus endlich eröffnet wird. Da bin ich oft zur Disko gegangen,“ denkt Torsten Engelbrecht zurück. „Vor allem freuen wir uns auf die Zusammenkunft aller Schausteller in diesem schmucken Haus, und darauf, wieder viele Bekannte wiederzusehen“, so Torsten Engelbrecht, der auch dieses Mal wieder auf viele Besucher beim Grabower Martinimarkt hofft. „Grabow ist das Finale, dann kommt noch der Weihnachtsmarkt in Schwerin, wo wir mit dem Imbiss dabei sind. Dann folgen Anfang Januar Reparaturen, Lackierungen und Neubau, bis es dann wieder in die neue Saison geht.“

 

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erstellt am 12.Nov.2015 | 14:05 Uhr

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