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Ludwigsluster Tageblatt

04. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Brenz : Planung für Kita-Neubau steht

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Architekt Matthias Brenncke erläuterte den Mitgliedern der Gemeindevertretung Brenz den Stand der Vorbereitungen

Zahlen und Fakten warf der Beamer an die Wand im Versammlungsraum der Alten Schule in Brenz. Planer Matthias Brenncke stand mit seinen Ausführungen über die aktuelle Situation in Vorbereitung auf den Ersatzneubau der Kita „Bummi“ im Mittelpunkt der jüngsten Brenzer Gemeindevertretersitzung. „Die Machbarkeitsstudie für den Ersatzneubau war so zu gestalten, dass wir für das Projekt auch einen Fördermittelantrag bekommen“, so der Architekt aus Schwerin. „Wichtig ist dabei, ein Raumprogramm zu entwickeln, das flexibel ist. Der Entwurf ist letztlich so geblieben, aber ein paar Details sind dazugekommen. Neue Pläne sind für den Fördermittelantrag erstellt worden. Das Gebäude ist jetzt 30 Quadratmeter größer als in der Machbarkeitsstudie anfangs angegeben.“ Von der Gebäudehülle bis zur Dämmung spielen viele Faktoren eine Rolle, damit ein optimales Gebäude entsteht. Auch die Kriterien, welche Technik im Haus unterzubringen und welche von den Fördermitteln her umsetzbar ist, sei wichtig.

Aus sicherheitstechnischer Sicht sowie von den hygienischen und pädagogischen Anforderungen her entspricht die Kita nur noch bedingt den Anforderungen einer Betriebserlaubnis. Risse an Decken und Wänden, hier und da auch schon mal ein kleines Loch – die Brenzer Kita „Bummi“ ist höchst sanierungsbedürftig. Und so brachten die Brenzer Gemeindevertreter das Vorhaben auf den Weg. In den Fördermittelantrag für den jetzigen Neubau ist auch die Ausstattung mit Möbeln und die Gestaltung der Außenanlage eingeflossen. Die Unterlagen sind komplett vor gut vier Wochen bei den Genehmigungsbehörden eingereicht worden und befinden sich jetzt in der Bearbeitung, so Matthias Brenncke. „Eine positive Rückmeldung haben wir schon bekommen“, so der Architekt. „Alles, was an Ergänzungsunterlagen benötigt wird, werden wir nachreichen.“ Das Projekt, das laut Machbarkeitsstudie rund 860  000 Euro kosten soll, befinde sich also voll in der Genehmigungsphase. „Bis zum November wollen wir das abschließen und hoffen, dass wir dann im Frühjahr 2017 startklar sind.“ Für die Baugenehmigung, so Planer Matthias Brenncke, seien noch die Ergebnisse der Fachplaner nötig, die in diesen Prozess auch voll mit eingestiegen sind.

Cindy Petermann, die Kita-Leiterin, freut sich mit ihrem Team auf das neue Haus. „Mit Stand vom Oktober werden in unserer Einrichtung 25 Kinder betreut. Sie kommen aus Brenz, Blievenstorf, Neustadt-Glewe und Muchow, aus Hohewisch und sogar aus Schwerin. Die Eltern sind dort hingezogen, wollen ihr Kind aber bei uns in der Kita lassen.“ Ein weiteres Kind befinde sich in der Eingewöhnungsphase, bis zum November kommt ein weiteres Kind dazu, so dass dann 27 Kinder betreut werden. Der im Mai diesen Jahres vom Jugendamt wegen Personalmangels verhängte Aufnahmestopp ist aufgehoben. Seit dem 1. September ist Ina Knauer als neue Erzieherin in der Kita Brenz dazugekommen.

„Mit dem Neubau und der Erweiterung können wir nun mehr Krippen- und Kita-Kinder aufnehmen, da wir über das entsprechende Personal verfügen“, so Cindy Petermann. Und die Nachfrage ist groß: Für 2017 stehen schon neun Krippenkinder und zwei Kita-Kinder auf der Warteliste. Auf der ersten Elternversammlung im neuen Kita-Jahr wurde auch das neue Bildungs- und Erziehungskonzept vorgestellt. „Es ist ein naturpädagogisches Konzept, mit lebensbezogenem Ansatz kombiniert“, sagte die Kita-Leiterin. Und für dieses Konzept schafft der Planer Räume, es werden sogenannte Themenräume entstehen. „Die Außenanlagen bieten den Kindern viel Platz, im Innenbereich wird es ein Atrium in der Mitte geben, dass den Kindern viel Raum zur Entfaltung lässt. Wir gestalten keine Räume, wir stellen sie zur Verfügung“, ergänzt Matthias Brenncke.

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erstellt am 18.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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