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Ludwigsluster Tageblatt

10. Dezember 2016 | 17:39 Uhr

Ludwigslust : „Nicht nur reden, sondern machen!“

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Der neue SPD-Landtagsabgeordnete Dirk Friedriszik hat ein offenes Ohr für die Bürger und will in seiner Wahlheimat Ludwigslust Einiges bewegen

Seit nun mehr einem Monat ist der Techentiner Dirk Friedriszik offiziell Landtagsabgeordneter der SPD im Schweriner Schloss. Der gebürtige Duisburger und Vater von drei Kindern lebt seit 2005 in der Lindenstadt, 2008 bauten er und seine Frau Melanie ein Haus in Techentin.

Derzeit verbringt der Stabsfeldwebel a.D. (außer Dienst) mindestens drei Tage in der Woche im Schweriner Schloss. Ein Umzug kommt für ihn aber nicht in Frage. „Ludwigslust ist meine Heimat, hier ist meine Familie und ich fühle mich richtig wohl“, erklärt der gelernte Elektromeister.

Auch die Nähe zu seinen Wählern ist Dirk Friedriszik sehr wichtig. Deshalb gibt es jetzt in seinem Wahlkreisbüro am Alexandrinenplatz ein Bürgerbüro. „Jeder ist herzlich eingeladen, mal vorbeizuschauen. Ich bin für Fragen und Anregungen offen oder man trinkt einfach mal einen Kaffee zusammen“, so Friedriszik. Und wenn der SPD-Abgeordnete mal nicht vor Ort ist, kümmert sich Cornelia Wiedow um die Besucher. Die Mitarbeiterin des Wahlkreisbüros und Bürgermeisterin von Zierzow hat auch schon mit Friedriziks Vorgänger Detlef Müller zusammengearbeitet. „Ich bin sehr froh, dass Conny auch mit mir arbeiten möchte. Sie organisiert meinen hektischen Alltag und holt mich so manches Mal auf den Boden der Tatsachen zurück“, erklärt Dirk Friedriszik.

Mit seiner Lebenseinstellung, nicht nur zu reden, sondern auch wirklich etwas zu machen, erlangte er nicht nur einen Sitz im Schweriner Landtag. Auch für seine zukünftige Arbeit ist das der eigene Anspruch. „So wie ich im Wahlkampf gearbeitet habe, will ich immer sein. Ich will meine Wähler erreichen und etwas verändern“, verspricht Dirk Friedriszik.

Volontärin Dénise Schulze beantwortet Dirk Friedriszik die SVZ-Fragen zum Wochenende.

Wo ist ihr Lieblingsplatz? Das Ludwigsluster Schloss. Seit ich als kleiner Junge mal auf dem Weg nach Rostock mit meiner Tante aus Sachsen hier Halt gemacht habe, bin ich fasziniert. Das Schloss liegt mir bis heute sehr am Herzen.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ludwigslust sofort ändern? Ich würde unsere Stadt familien- und kinderfreundlicher machen. Familien und Kinder sind unsere Zukunft und wir sollten daran arbeiten, dass nicht alle aus Ludwigslust wegziehen wollen.

Wo kann man Sie am ehesten treffen? Entweder in meinem Büro am Alexandrinenplatz oder im Landtag in Schwerin. Außerdem bin ich auch oft in meinem Wahlkreis unterwegs.

Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient? Ich habe in Duisburg, meinem Geburtsort, Zeitung ausgetragen. Solange bis ich mit 16 meine Ausbildung zum Elektriker angefangen habe.

Und wofür haben Sie es ausgegeben? Ich habe mir von dem Geld ein rotes Mofa der Firma Fichtel und Sachs gekauft.

Was würden Sie gerne können? Klavier spielen.

Was stört Sie an Anderen? Unehrlichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht? Über Bauer Korl. Der hat ein Comedyhotel auf seinem Bauernhof im Sternberger Land. Und da war ich kürzlich mit meiner Familie.

Was haben sie zuletzt Unvernünftiges getan? Eigentlich mache ich selten etwas Unvernünftiges. Aber früher bin ich öfter Fallschirm gesprungen. Obwohl das für mich nicht wirklich unvernünftig ist.

Wer ist ihr persönlicher Held? Helmut Schmidt. Er hat sein Herz und die Wahrheit auf der Zunge getragen. Außerdem sehe ich auch Parallelen zwischen uns - er war auch Soldat und Sozialdemokrat und war eine Zeit sogar lang in Ludwigslust stationiert.

Welches Buch lesen Sie gerade? „Ich radle um die Welt“ von Heinz Helfgen. Das habe ich als Jugendlicher schon einmal gelesen. Und nachdem ich im September bei der Velo Classico in Ludwigslust mitgefahren bin, fiel mir sofort dieses Buch wieder ein. Deshalb lese ich es jetzt noch einmal.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie? Nordmagazin. Und wenn ich es doch mal verpasst habe, gucke ich es online.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel? Beim Karneval. Ich bin Mitglied im Elferrat des Techentiner Carnevals Club.

Wen würden Sie gerne mal treffen? Ich hätte sehr gerne Helmut Schmidt getroffen. Sein Leben war sehr interessant und ich hätte viele Fragen an ihn gehabt.

Wenn Sie selbst kochen, was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch? Gut bürgerlich und herzhaft auf jeden Fall. Wenn ich nur für mich koche, gibt es Fisch mit viel Knoblauch.

Mit welchem Lied verbinden Sie ihre schönste Erinnerung? „Ein Stern“ von Nik P. Das ist das Hochzeitslied von meiner Frau und mir.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne zurück und von wem haben Sie es bekommen? Als kleiner Junge habe ich zu Weihnachten einen roten Traktor von meinen Eltern bekommen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen? Wenn ich mal Zeit habe, würde ich gerne eine längere Radtour machen. Ähnlich wie in dem Buch, das ich gerade lese. Vielleicht schaffe ich es bald mal, den Elberadweg bis nach Dresden zu fahren.

Wie stellen Sie sich ihre Freizeit als Rentner vor? Unruhig. Ich kann nicht Nichts tun. Vielleicht würde ich eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben. Und auf jeden Fall viel reisen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum? Stefan Sternberg. Er macht das, was ich von einem Bürgermeister erwarte und holt viel raus für seine Stadt.

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erstellt am 05.Nov.2016 | 07:00 Uhr

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