zur Navigation springen

Ludwigsluster Tageblatt

27. September 2016 | 17:32 Uhr

Grabow : Ins Schützenhaus gut investiert

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bürgermeister Sternberg zieht Bilanz nach einem Jahr Wiedereröffnung des Grabower Wahrzeichens: Doppelt so viel Gäste wie erwartet

Das Schützenhaus in der bunten Stadt an der Elde ist jetzt ein Jahr in Betrieb. Am 3. September 2015 war offizielle Eröffnung. Der Grabower Traditionsbau ist auch mit Fördermitteln aus Europa restauriert worden. Zu Recht? Hat sich der Einsatz der Mittel gelohnt? SVZ-Redakteur Uwe Köhnke sprach darüber mit Stefan Sternberg, dem Bürgermeister der Eldestadt.

Hat sich der Aufwand für die Restaurierung des Schützenhauses ausgezahlt?

Stefan Sternberg: Auf jeden Fall, wenn ich mir allein die Besucherzahlen anschaue. Wir waren davon ausgegangen, dass es in diesem einen Jahr 10 000 Besucher sein werden. Mitte August haben wir bereits die Zahl 20 000 erreicht.

Worauf führen Sie das Interesse zurück?

Zum Einen natürlich, weil das Schützenhaus ein Grabower Wahrzeichen ist und über viele Jahrzehnte kulturelles Zentrum der Stadt war. Zum Anderen aber auch, weil hier seit der Wiedereröffnung ein reichhaltiges Programm für alle Generationen geboten wird. Es ist eine Mischung aus öffentlichen und privaten Veranstaltungen. Unternehmen führen hier inzwischen gerne Fachtagungen durch. Aufsichtsräte tagen hier, der Archivverband wird 2017 seine Jahrestagung im Schützenhaus haben. Der geplante Hochzeitspavillon wird nochmal ein Highlight für das Haus.

Apropos Höhepunkte. Was waren für Sie herausragende Veranstaltungen des vergangenen Jahres?

Das ist gar nicht so einfach. Dass wir Comedian Markus Maria Profitlich hier hatten, war so eine schöne Sache. Oder die Benefizveranstaltung mit Bauer Korl und Till Backhaus zugunsten der Terrassenbestuhlung. Der Weihnachtsmarkt am Schützenhaus wäre zu nennen oder dass der Tanztee hier eingeführt wurde. Die Festspiele MV haben das Schützenhaus als attraktiven Veranstaltungsort entdeckt. Die Jugendweihe wird hier weiter bleiben und auch das Gymnasium Ludwigslust hat bereits zwei Bälle ins Grabower Schützenhaus verlegt.

Was sind für Sie die nächsten Höhepunkte im Schützenhaus?

Am 2. Oktober wird hier Oktoberfest gefeiert. Am 7. Dezember kommt die Werner-Momsen-Weihnachtsshow.

Was verbindet Sie als Grabower persönlich mit dem Schützenhaus?

Ganz viel, aber ich will nur ein Beispiel nennen. Als Privatperson war ich bei der Silvesterparty 2015/16. Da habe ich mit vielen gesprochen, die schon vor 25 Jahren zum Jahreswechsel hier waren und glücklich sind, dass es das Schützenhaus wieder gibt.

Worauf führen Sie die schnell wieder erlangte Attraktivität des Hauses zurück?

Weil viele Grabower über das normale Maß hinaus das Schützenhaus zum Leben erwecken. Ich muss gestehen, dass wir zwischendurch ein bisschen von den Ereignissen überrannt wurden. Eine Spanne von nur drei Stunden zwischen zwei Veranstaltungen ist sehr knapp. Ich danke allen, die sich so für unser Grabower Wahrzeichen einsetzen, ob es der Pächter Rocco Schmuhl ist oder die Landesforst oder der Bauhof der Stadt.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Sep.2016 | 07:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen