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Ludwigsluster Tageblatt

06. Dezember 2016 | 09:11 Uhr

Burg-Art in Neustadt-Glewe : Handwerk und Kultur zog Gäste an

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Burg-Art in Neustadt-Glewe erlebte seine nunmehr 12. Auflage. Buntes Programm für die ganze Familie von Kinderspielen bis Musik

„Ich wurde heute Morgen von den ersten Gästen gefragt, ob unsere Burg-Art nicht langsam langweilig wird. Die Bürgermeisterin Doreen Radelow und ich sind der Auffassung, dass die Neustädter und ihre Gäste genau das selbst entscheiden“, ist sich der Vorsitzende des Gewerbevereins Neustadt-Glewe, Christian Rosenkranz, am vergangenen Sonntag zur Eröffnung der mittlerweile 12. Burg-Art sicher. Außerdem sei es am Tag des Erntedankfestes eine gute Gelegenheit, all denen zu danken, die der Burg-Art über viele Jahre die Treue gehalten haben, denen, die für das leibliche Wohl sorgen, dem Bauhof und der Stadt für die gewohnt souveräne Organisation sowie denen, die mit Musik und Kultur den Aufenthalt auf der Burg versüßen.


55 Händler präsentierten sich


Bei der 12. Auflage präsentierten 55 Händler unter dem bewährten Motto „Goldener Herbst“ eine bunte Mischung aus Handwerk, Kunst und Kultur. Gleich am Eingang zum Museum drehte Roswitha Lindow aus Schwerin unermüdlich ihr Spinnrad. „Ich bin bereits zum dritten Mal hier in Neustadt-Glewe mit von der Partie. Ich möchte dieses Handwerk den Besuchern präsentieren, damit dieses nicht in Vergessenheit gerät“, erzählt die Rentnerin, die ihr Handwerk innerhalb von nur vier Wochen erlernte. Am Sonntag blieben nicht wenige Besucher vor Roswitha Lindow und ihrem Spinnrad stehen, nicht nur um neugierig zu schauen, sondern vor allem um mit ihr ins Gespräch zu kommen. Nur wenige Meter entfernt schürte Henry Franck aus Neustadt-Glewe das Feuer seiner Feldschmiede. „Feuer zieht nicht nur die Kinder an, sondern auch die Erwachsenen“, freute sich der gelernte Schmied, der am vergangenen Sonntag seine Kunstschmiedearbeiten zeigte und vor den Augen der überwiegend staunenden Besucher herstellte. „Die zündende Idee für diese Burg-Art kam uns noch zu Zeiten, als das ‚Alte Haus’ unserer schönen Burg nicht so freudigen Tagen entgegenblickte. Damit wollten wir neben dem alljährlichen Burgfest eine weitere Veranstaltung etablieren, die zum einen mit Blumen und Pflanzen den Frühling einläuten soll und zum anderen im Herbst den Ausklang des Jahres wiederspiegelt“, sagt Christian Rosenkranz im Gespräch mit der SVZ.

Und dabei habe Karen Tappe als Cheforganisatorin der Stadt Neustadt-Glewe auch in diesem Jahr wieder ein goldenes Händchen bei der Auswahl und Zusammenstellung der Händler bewiesen. „Karen Tappe ist es wiederum gelungen, eine bunte Mischung hochwertiger Anbieter, Künstler und Kulturschaffender nach Neustadt-Glewe zu holen“, freute sich Bürgermeisterin Doreen Radelow unmittelbar vor ihrem traditionellen Rundgang über die 12. Burg-Art.

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erstellt am 04.Okt.2016 | 07:00 Uhr

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