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Ludwigsluster Tageblatt

03. Dezember 2016 | 18:41 Uhr

Wöbbelin : Erinnern ohne Zeitzeugen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Die Festveranstaltung zu 25 Jahren Förderverein der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin war von Gedanken über die zukünftige Arbeit geprägt.

Der Zufall führte Dr. Carina Baganz nach Wöbbelin. Vor 17 Jahren. Sie wollte ihre Magisterarbeit über die Geschichte des einstigen Konzentrationslagers schreiben. Seither hat sie das Thema nicht mehr losgelassen. Inzwischen ist die Berlinerin Vorsitzende des Fördervereins der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, der jetzt auf 25 Jahre seines Bestehens zurückblickte. Mitglieder und Partner hatten sich zur Festveranstaltung im Foyer der Wöbbeliner Grundschule getroffen.

Bevor ihr Professor an der TU Berlin, wo sie Geschichte und Philologie studierte, Carina Baganz auf das KZ Wöbbelin aufmerksam machte, hatte sie diesen Ortsnamen noch nie gehört. „Es gab hier ganz viel Material, das aber damals noch nicht umfassend geschichtlich aufgearbeitet war“, erinnerte sich die Historikerin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag arbeitet. Sie machte sich an die Arbeit und erlebte unerwartete Reaktionen, als ihre Broschüre „Zehn Wochen KZ Wöbbelin. Ein Konzentrationslager in Mecklenburg 1945“ vorlag. „Einstige Häftlinge sagten mit Tränen in den Augen, wie froh sie seien, dass jemand diese Geschichte aufgeschrieben hat.“

Am 3. August 1991 hatten 17 Frauen und Männer den Förderverein gegründet. Einige von ihnen sind bis heute dabei.

 

Die ganze Geschichte lesen Sie in unserer Printausgabe am Dienstag.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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