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Ludwigsluster Tageblatt

05. Dezember 2016 | 13:33 Uhr

Ludwigslust : Einmündung wird schmaler

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Für Umgestaltung im Bereich Techentiner Straße/Am Schlachthof Fördermittel bewilligt / Auch Bau des Radweges beginnt in Kürze

Die Bauarbeiten an der Kreuzung Techentiner Straße/Am Schlachthof können weitergehen. Am gestrigen Montag übergab Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) einen Zuwendungsbescheid über 23 400 Euro an den stellvertretenden Landrat Wolfgang Schmülling. Mithilfe der Fördermittel aus dem Fonds für den kommunalen Straßenbau soll die Kreuzung an der Sporthalle umgestaltet werden, um den Bereich weiter zu entschärfen und vor allem für Radfahrer sicherer zu machen. In den vergangenen Jahren hatte es dort sieben Unfälle gegeben, sechs mit Beteiligung von Radfahrern.

„Als Landkreis wollen wir in Zusammenarbeit mit der Stadt diese Kreuzung umbauen und somit entlasten“, erklärte Wolfgang Schmülling. Mit der Förderung will der Kreis, in dessen Trägerschaft sich die Straße befindet, den rechten Einmündungsbogen von der Straße Am Schlachthof auf die Techentiner Straße um bis zu zwei Meter zurückbauen. Außerdem wird die Oberflächenentwässerung der Fahrbahn angepasst. Damit wird der Vorschlag der Verkehrsunfallkommission des Landkreises Ludwigslust-Parchim, die Einmündung aus Richtung Parkviertel schmaler zu machen, umgesetzt. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen und zum größten Teil noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Da im Winter keine Markierungsarbeiten möglich sind, erfolgt die offizielle Übergabe aber erst Anfang kommenden Jahres.

In den vergangenen Jahren waren bereits einige Arbeiten durchgeführt worden, um den Gefahrenbereich zu entlasten. „Besonders für die Schüler des Gymnasiums ist das eine gefährliche Ecke. Nach Schulschluss müssen sie sich die Vorfahrt an dieser Kreuzung regelrecht erkämpfen“, sagte Bürgermeister Reinhard Mach. Aus diesem Grund wurde bereits der Parkplatz gegenüber der Sporthalle verkleinert und der Radweg aus Richtung Techentin auf die andere Seite der Bäume verlegt, so dass heranfahrende Radfahrer von den Autofahrern besser gesehen werden können.

Auch die Stadt plant derzeit weitere bauliche Veränderungen. So soll am Giebel der Sporthalle ein Stück neuer Radweg entstehen, so dass die aus Techentin kommenden Radfahrer bereits vor der Kreuzung den Zebrastreifen nutzen und dann sicher zur Grabower Allee weiterfahren können. Die Arbeiten wurden bereits ausgeschrieben. „Die Submission der Angebote ist erfolgt, die Arbeiten sollen im November beginnen“, hatte Jens Gröger, Fachbereichsleiter Tiefbau bei der Stadt, auf der jüngsten Wirtschaftsausschusssitzung informiert. Für die städtischen Arbeiten gibt es eine 75-prozentige Förderung.

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erstellt am 17.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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