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Ludwigsluster Tageblatt

05. Dezember 2016 | 01:29 Uhr

Neustadt-Glewe : Eigener Berufsnachwuchs wichtig

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Land-Service-Gesellschaft Neustadt-Glewe (LSN) verfolgt Konzept seit 25 Jahren / Ausbildungsstart für fünf junge Leute

„Mir macht es Spaß, in der Firma zu lernen. Ich möchte Berufskraftfahrer werden wie mein Vater, der auch hier arbeitet. Da kommt man raus in die Welt.“ Das sagt Justin Konstantin Ilko Andres, der vor wenigen Wochen seine Ausbildung bei der Land-Service-Gesellschaft Neustadt-Glewe (LSN) aufgenommen hat. Der 18-Jährige wird erst einmal ein Jahr in der Werkstatt arbeiten und dann verschiedene Abteilungen durchlaufen. Ein Berufskraftfahrer muss die Kommissionierung beherrschen und natürlich einen Führerschein haben. „Das Unternehmen wird ihn bei seinem Vorhaben unterstützen“, sagt Dirk Dobbertin, der LSN-Geschäftsführer.

Die Firma setzt auf die Ausbildung von eigenem Berufsnachwuchs – und das seit 25 Jahren. Berufskraftfahrer und Bürokauffrauen lernen drei, Kfz-Mechatroniker dreieinhalb Jahre. „Es ist so, dass wir bei Lehrstellenausschreibungen pro Ausbildungsplatz bis zu vier Bewerbungen haben“, sagt Dirk Dobbertin. Viel Interesse entstünde über Mund-zu-Mund-Propaganda, aber auch über das Stellenportal Job-Norden des Medienhauses Nord, in dem auch die Schweriner Volkszeitung erscheint.

Der Spanier Jonathan Nole Medina hat ein Praktikum beim Land-Service gemacht und ist gerade aktuell in die Ausbildung übernommen worden. „Das Team der Werkstatt hat ihn sehr kameradschaftlich aufgenommen“, freut sich Dobbertin. Er lebt bereits mit seiner Freundin in Deutschland und möchte sich auch hier künftig seinen Lebensmittelpunkt entwickeln. Weitere Auszubildende sind bereits im zweiten und dritten Lehrjahr.

Im Februar dieses Jahres haben zwei auszubildende Mechatroniker ihre Lehrzeit abgeschlossen und sind mit einem festen Arbeitsvertrag übernommen worden. Diese Berufsgruppe macht ihren Führerschein CE und ist zur wöchentlichen Spezialausbildung bei den Fahrzeugherstellern. Auch die anderen Mitarbeiter der Werkstatt würden ständig nach den Schulungsplänen der Hersteller geschult, sagt der Geschäftsführer. „Wir werden in den nächsten Ausbildungsjahren weiterhin Kfz-Mechatroniker und Berufskraftfahrer ausbilden. Auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen“, lädt Dirk Dobbertin Ausbildungswillige ein.



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erstellt am 05.Okt.2016 | 07:00 Uhr

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