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Hagenower Kreisblatt

10. Dezember 2016 | 15:38 Uhr

Feuerwehrwettkampf : Zum Boizepokal durch die Nacht

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Freiwillige Feuerwehr Schwartow war Ausrichter des zweiten Laufes beim Boizepokal/15 Wehren aus MV und Sachsen-Anhalt dabei

Es gibt wohl keinen Feuerwehrwettkampf ohne sportlichen Ehrgeiz. Beim zweiten Lauf des diesjährigen Boizepokals der ausrichtenden Wehr Schwartow stand am vergangenen Sonnabend aber auch der Spaß und das Miteinander im Vordergrund. Fünfzehn Wehren aus Mecklenburg-Vorpommern und sogar Sachsen-Anhalt traten zum Nachtlauf auf dem Wettkampfgelände an der B 195 an.

Zuvor startete am Gerätehaus in Schwartow der diesjährige Fackel- und Laternenumzug. „Früher fanden der Laternenumzug und der Nachtlauf der Freiwilligen Feuerwehren zu verschiedenen Terminen statt, doch aufgrund des nicht geringen Organisations-Aufwandes sowie im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen haben wir beide beliebten Veranstaltungen zusammengelegt“, sagte Bernd Buck, Gemeindewehrführer der FF Schwartow.

Im Vergleich zum ersten Lauf im Mai dieses Jahres würde ablauftechnisch nichts anderes von den Kameraden der Feuerwehr verlangt, trotzdem stelle der Nachtlauf doch eine besondere Herausforderung dar.

„Weil unser zweiter Wertungslauf nicht unter Flutlicht stattfindet, müssen bei unseren Frauen und Männern die Handgriffe und Abläufe perfekt sitzen, schließlich steht ihnen nur sehr wenig Licht zur Verfügung“, erläuterte Bernd Buck die besonderen Herausforderungen bei einem Nachtlauf.

Obwohl der Wehrführer und sein Wettkampfgericht auf die Einhaltung der notwendigen Vorschriften achteten, drückte Buck bei einer geringfügigen Zeitüberschreitung beim Aufbau des Löschangriffes Nass schon das eine oder andere Mal die Augen zu.

„Schließlich wollen wir heute Abend gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen vom Laternen- und Fackelumzug Spaß haben“, meinte Bernd Buck.

Der Wehrführer machte am Sonnabend-Abend keinen Hehl aus seiner großen Freude, dass schon in dieser Woche eine Floriangruppe ins Leben gerufen werden kann. Voraussichtlich 14 Kinder ab sechs Lebensjahren werden nun von Denny Nölting auf ihren Dienst in der Jugendwehr und vielleicht später in der Erwachsenenwehr vorbereitet.

„Im Jahr 2005 durfte ich bereits in Lübtheen eine Floriangruppe gründen, für die ich mich bis 2013 verantwortlich fühlte“, sagt Nölting, der sich schon jetzt auf seine neue Herausforderung freut.

Aber auch die derzeit 26 aktiven Mitglieder der Schwartower Wehr blicken mit der Gründung einer Floriangruppe hoffnungsvoll in die Zukunft, ist damit doch der Nachwuchs für die kommenden Jahre gesichert.

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