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Hagenower Kreisblatt

09. Dezember 2016 | 08:50 Uhr

Mehrere Unfälle in Region Hagenow : Wintereinbruch: zwei LKWs landen im Straßengraben

vom

Die Wetterverhältnisse sorgten in der Nacht gleich für mehrere Unfälle. Ein Mann wurde verletzt und musste ins Krankenhaus

Der Wintereinbruch mit Schnee und Graupel hat am Dienstag vor allem im Westen Mecklenburgs für Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr gesorgt. Nicht nur Straßenglätte stellte nach Angaben der Polizei Autofahrer auf die Probe, auch Bäume und Äste, die unter der Last des nassen Schnees brachen und auf die Fahrbahn stürzten, sorgten für Behinderungen.

Feuerwehren und Polizei waren vom Morgen an im Einsatz, um Gefahrenstellen zu sichern und bei Unfällen zu helfen.

In den Nachmittagsstunden kam es im Bereich des Polizeireviers Hagenow zu mehreren witterungsbedingten Verkehrsunfällen.

Gegen 15 Uhr befuhr ein 58 Jahre alter Fahrer eines Pkw KIA die Landstraße 04 in Richtung Wittenburg. In Höhe der Abfahrt nach Helm musste er verkehrsbedingt anhalten. Die hinter ihm fahrende 58 Jahre alte Wittenburgerin erkannte dies zu spät und fuhr mit ihrem Opel auf. Durch den Aufprall wurde der KIA auf die Gegenfahrbahn geschleudert und stieß dort mit einem Pkw Hyundai im Gegenverkehr zusammen. Verletzt wurde hierbei niemand. Der Sachschaden wurde auf ca. 18.000EUR geschätzt.

Unmittelbar danach ereignete sich etwa 200m weiter ein weiterer Verkehrsunfall. Ein Lkw aus Hamburg, der ebenfalls in Richtung Wittenburg unterwegs war, übersah den Stau, der sich durch den ersten Unfall gebildet hatte. Um ein Auffahren zu vermeiden, lenkte der Lkw Fahrer sein Fahrzeug nach links in den Straßengraben und beschädigte dort die Bankette. Hierbei entstand ein Sachschaden von ca. 500 EUR.

Gegen 18:15 Uhr verlor ein 37 jähriger Lkw Fahrer in Lübtheen auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Gespann und rutschte in einer Linkskurve in den Straßengraben. Der Fahrer kam leicht verletzt ins Krankenhaus nach Hagenow, seine Beifahrerin blieb unverletzt. Der Lkw und sein Anhänger mussten geborgen werden. Dies dauerte bis etwa 01:00 Uhr nachts. Der Sachschaden wird hier auf 20.000EUR geschätzt.

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