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Hagenower Kreisblatt

04. Dezember 2016 | 04:54 Uhr

Hagenow : Schülerkunst geht in neue Runde

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bis März 2017 sind in der Alten Synagoge Kunstwerke von Heranwachsenden aller Bildungseinrichtungen der Stadt zu sehen

Es geht auch ohne Tablet, Computer und Smartphone. Dass die Schüler aller Schulen und Altersklassen der Stadt Hagenow kreativ sein können, beweist wiederum die neue Schülerkunstausstellung, die jetzt in der Alten Synagoge von Hagenow zu sehen ist. Bis in den März 2017 hinein hängen die rund 75 Werke. Die Besucher öffentlicher Veranstaltungen in der Synagoge werden nun gebeten, ihre Meinung zu den einzelnen Stücken auf einer Karte kund zu tun, damit dann am Ende der Publikumspreis ausgelobt werden kann.

Nach den Worten von Museumsleiter Henry Gawlik folgten mehr als 100 Gäste, Schüler, Eltern, Lehrer, Schulleiter, Kunsterzieher, der Einladung zur Eröffnung der Schau. „Das Programm hatte in diesem Jahr die Europaschule gestaltet. Mich hat vor allem beeindruckt, dass auch ältere Schüler den Mut zum Solovortrag vor dem Publikum hatten. Außerdem brachten sich Schüler der Stadtschule am Mühlenteich in die Eröffnung mit ein“, sagte er.

Das große Thema der Ausstellung war in diesem Jahr „Schule“, die Schüler befassten sich also künstlerisch mit allen Fragen, die irgendwie mit ihrer Schule zu tun haben. Das ist an den ausgestellten Werken zu sehen. Es sind viele Porträts dabei, und die Schüler der Europaschule haben sich sogar Gedanken darüber gemacht, wie eine Briefmarke zu ihrem zehnjährigen Schuljubiläum aussehen könnte. Jeder Schüler, der mit dabei war, insgesamt etwa 100, bekam eine Teilnehmerurkunde. Wichtig seien den Organisatoren auch, die einzelnen Stücke lediglich mit dem Namen des jungen Künstlers zu versehen, die Schulzugehörigkeit spiele in diesem Fall keine Rolle, so Gawlik weiter im SVZ-Gespräch, der vor allem das Engagement der Kunsterzieherinnen aus den jeweiligen Schulen im Vorfeld der Schau hervorhebt. Im kommenden Jahr geht es dann in das 20. Jahr dieser speziellen Ausstellungsform. Henry Gawlik, Corinna Laub und Jane Thorun als Organisatoren der Schau haben schon recht konkrete Vorstellungen für die Jubiläumsschau. „Wir sind noch beim Ringen, um welches Thema es gehen soll, vielleicht um die Heimat. Aber wir sind der Meinung, dass man von der Qualität der Arbeit in ein höheres Level kommen sollte. Uns schwebt vor, dass an jeder Schule oder schulübergreifend Fotoprojekte durchgeführt werden könnten. Die Fotografie ist ein Medium, das heutzutage sogar schon mit dem Handy umgesetzt werden kann. Allerdings ist in unserem Fall eine gewisse künstlerische Ordnung notwendig“, wagt Henry Gawlik abschließend einen Ausblick auf das kommende Jahr.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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