zur Navigation springen

Hagenower Kreisblatt

04. Dezember 2016 | 17:21 Uhr

Wittenburg : Rettungseinsatz in Wittenburger Briefzentrum

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Drei Mitarbeiter kamen wegen Übelkeit vorübergehend ins Krankenhaus. Massive Geruchsbelästigung kam wohl von außen

Im Wölzower Weg gab es gestern früh gegen 7.30 Uhr einen Einsatz von Polizei und Rettungskräften im Briefzentrum des Mecklenburger Zeitungsvertriebes (MZV), der u. a. auch die Schweriner Volkszeitung zustellt.

Vermutlich Gasgeruch war am Morgen in einem der Gebäude gemeldet und die örtliche Feuerwehr alarmiert worden. Drei Mitarbeiter mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden, weil sie über Übelkeit geklagt hatten und sich teilweise sogar wegen übelriechender Dämpfe erbrechen mussten.

„Die Feuerwehr Wittenburg war mit drei Fahrzeugen und 16 Kameraden vor Ort. Das Gebäude wurde mittels Gasspürgerät erkundet und anschließend belüftet. Polizei und zwei Rettungswagen waren ebenfalls vor Ort“, schreibt uns Axel Körner als Sprecher der Wittenburger Feuerwehr. Die Kripo Hagenow überprüft nun den Vorfall, bestätigt Polizeisprecher Klaus Wiechmann.

Nach Auskunft von Jan Ochs, Geschäftsführer des MZV, ging es den Betroffenen bereits am frühen Nachmittag wieder so gut, dass sie das Krankenhaus verlassen konnten. Bereits am Vorabend hätten sich Mitarbeiter über eine offenkundig von außen kommende Geruchswolke beschwert. Die habe sich dann augenscheinlich über die Nacht in den Räumen so festgesetzt, dass die Mitarbeiter gestern Morgen massiv beeinträchtigt wurden. Trotz des Einsatzes sei die Arbeitsfähigkeit des Zentrums nicht eingeschränkt gewesen. Nach der Ursache des fauligen Geruches werde noch intensiv gesucht. Ein Defekt in der Gasleitung oder in der Heizungsanlage konnte nach umfangreicher Prüfung gestern bereits ausgeschlossen werden.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2016 | 21:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen