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Hagenower Kreisblatt

27. Juni 2016 | 13:12 Uhr

Hagenow : Persönlichkeiten aus Hagenow im Blick

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Autor Otto Ringel gab neues Buch „Vor dem Vergessen bewahren“ heraus

Der Autor Otto Ringel hat ein neues Buch herausgebracht, in dem es um Hagenower Persönlichkeiten geht. Das Buch trägt den Titel „Vor dem Vergessen bewahren“. Otto Ringel befasst sich in seiner neuesten Veröffentlichung mit Personen, die nach seinen Worten Großes geleistet haben, und die nicht vergessen werden dürfen.

„Fragen Sie Hagenower Bürger, wer Professor Dr. Carl Schmidt oder Dr. Raber oder Carl Schlüns oder Professor Jasmund waren. Sie werden nur selten Antwort bekommen. Einige wissen gerade noch mit Robert Stock etwas anzufangen, weil das Gymnasium seinen Namen trägt. Viele kennen vielleicht noch das Schuhgeschäft Jasmund. Aber wer weiß schon, dass einer der Jasmund-Brüder Professor und anerkannter Mineraloge war, dem in Würdigung seiner Verdienste ein Mineral den Namen ,Jasmundit’ erhielt“, erzählt der Autor in SVZ-Gespräch. Das Buch stellt zehn Persönlichkeiten näher vor, die ihre Wurzeln in Hagenow haben: Dr. Ernst Raber, die Brüdern Robert, Franz und Albert Stock, den Maler Carl Oderich, den Meeresforscher Professor Friedrich Heincke, den Konstrukteur Carl Schlüns, den Ägyptologe Professor Schmidt, den Landrat Pfaffenzeller und nicht zuletzt den Mineraloge Professor Jasmund.

Die Recherche beispielsweise zu Dr. Raber führte Otto Ringel postalisch bis nach New Orleans zum dortigen Archiv in Ohio. Bei den Nachforschungen zum Leben des Ägyptologen Professor Schmidt ging es bis nach Kairo zum Grab des Wissenschaftlers, was sich gar nicht so einfach bewerkstelligen ließ. Im Buch kommen weitere Autoren zu Wort. So u.a. Kuno Karls, der über die Stock-Brüder schrieb. Er reiste nach Informationen von Otto Ringel nach Berlin, Mehrow, München und Flensburg. Selbst in Schweden suchte er Nachkommen der Stock-Familie auf. Weiterhin befassten sich Arbeitsgruppen der Heincke-Schule und der Europaschule mit dem Leben von Friedrich Heincke bzw. Bernhard Pfaffenzeller. Museumsdirektor Henry Gawlick und seine Mitarbeiterin Corinna Laub forschten zum vergessenen Maler Carl Oderich. Intensiv habe er in den vergangenen drei Jahren an seinem jüngsten Buch gearbeitet.

Seit Mitte der 90er-Jahre hat Otto Ringel 18 Veröffentlichungen heraus gebracht. Das Buch „Humorvolle Streifzug durch die deutsche Sprache“ hat sich dabei in Vortragsform nach seinen Worten als absoluter Renner erwiesen. Otto Ringel hat das neue Buch im Eichen-Verlag drucken lassen. Interessierten können den jüngsten „Ringel“ beim Autor selbst beziehen. Weitere Informationen gibt es beim Auto selbst unter der Hagenower Telefonnummer 721857.

 

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erstellt am 18.Nov.2015 | 12:00 Uhr

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