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Hagenower Kreisblatt

28. Juli 2016 | 22:17 Uhr

In der blauen Stunde : Lübtheen durch die Linse gesehen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hobbyfotograf Uwe Meyer hält die schönen Seiten der Lindenstadt in seinen Fotos fest

Pünktlich zur blauen Stunde sitzt Uwe Meyer bereit. Mit dem Finger am Auslöser wartet er auf den perfekten Moment. Die Sonne geht auf, wirft ihre morgendlichen Strahlen auf die Erde. Jetzt muss alles schnell gehen, damit dieser Augenblick mit der Kamera eingefangen wird.

„Es ist schon eine unsittliche Zeit, in der ich morgens in der Natur bin. Aber sonst kann man diese Fotos nicht machen“, erzählt Hobbyfotograf Uwe Meyer. Und für seine Mühen wird der Lübtheener belohnt. Tausende Fotografien besitzt er mittlerweile, von unbeschreiblich schönen und außergewöhnlichen Naturschauspielen, die alle in seiner Heimat stattgefunden haben.

Seit 15 Jahren ist der Lübtheener in der Region unterwegs. Aus einem Hobby, Momente auf Bildern festzuhalten, wurde eine Leidenschaft, der der Lübtheener nun jedes Wochenende nachgeht. „Meine erste Kamera war eine digitale aus einem Discounter“, erinnert sich Meyer an die Anfangszeit. „Dann wollte ich mehr, die alte Kamera war einfach zu langsam.“ Der Familienrat wurde einberufen und die Anschaffung einer neuen Spiegelreflex-Kamera wurde beschlossen. „Da fing dann alles richtig an“, so der Lübtheener weiter. Seither ist Uwe Meyer in Lübtheen, in der Lübtheener Heide (vor dem Betretungsverbot), im Röcknitztal und an der Elbe und direkt vor seiner Haustür, auf dem Preisteracker, mit seiner Kamera unterwegs. „Ich gehe immer an dieselben Stellen, um zu fotografieren. Und jedes Mal sieht die Natur vor mir anders aus und ich entdecke neue Sachen.“ Die Momente versucht Uwe Meyer so originalgetreu wie möglich wiederzugeben. Bearbeitet werden die Fotos zuhause auf dem Rechner nur selten. Sein einziges Hilfsmittel ist sein Stativ, extra Scheinwerfer und Blitzlicht seien tabu. „Mein Studio ist die Natur“, so der Hobbyfotograf. „Tricksen kann man ja viel. Ich versuche alles so natürlich wie möglich zu lassen.“ Seine Frau sei dabei sein bester Berater. „Deshalb möchte ich ihr auch ein großes Dankeschön sagen, ohne sie würde ich das alles gar nicht machen. Sie unterstützt mich dabei voll und ganz.“

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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erstellt am 19.Mär.2016 | 05:00 Uhr

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