zur Navigation springen

Hagenower Kreisblatt

04. Dezember 2016 | 07:05 Uhr

Dammereez : „Laubfeuer“ im herbstlichen Bunt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mehr als 3000 Besucher folgten der Einladung des Fördervereines Dammereezer Park e.V. in den englischen Landschaftspark

Randy Wulf hatte am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun, um den für das kleine Dörfchen Dammereez so ungewohnt großen Ansturm an Autos zu bewältigen. „Obwohl wir eigens für das 13. Laubfeuer nur etwa zweihundert Meter vom Dammereezer Park entfernt einen großen Parkplatz eingerichtet haben, wird dieser schlecht von unseren Besuchern angenommen“, zeigte sich Gabi Bloch vom Förderverein Dammereezer Park e.V. ein wenig enttäuscht. Nicht wenige Besucher seien am Sonnabend mit ihrem Pkw vom neuen Parkplatz zurückgekehrt, weil ihnen der Fußmarsch zum Laubfeuer zu weit gewesen wäre.

Andere Besucher empfanden die Ausschilderung der Parkflächen einfach als unzureichend. Trotz alledem ertrugen die Dammereezer die zum Teil chaotischen Parkplatzsituationen mit gewohnter Gelassenheit.

Mehr als 3000 Besucher folgten am vergangenen Sonnabend der Einladung des Fördervereines Dammereezer Park e.V. zum beliebten Laubfeuer in den englischen Landschaftspark, tatkräftig unterstützt vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe und dem Förderverein Biosphäre Elbe MV e.V.. In diesem Jahr wollten fünfzig Händler Kunst, Kultur und Kulinarisches unter den farbenfrohen Blätterdächern der Bäume des Dammereezer Parks beim Regionalmarkt feilbieten. Besonders die jüngeren Besucher kamen beim Ponyreiten, Töpfern, Drechseln, Schmieden sowie Bauen von Vogelhäusern, Lampions, Elfen oder Kobolde voll auf ihre Kosten. Zum ersten Mal mit von der Partie beim Laubfeuer in Dammereez war Walter Hegenbart aus Wittenburg. Gemeinsam mit seinen beiden Freunden Heinz Dieter Zanner sowie Jürgen Schulze präsentierte der 82-Jährige seine umfangreiche Hölzersammlung. „Schon während meiner Ausbildung zum Stellmacher von 1949 bis 1952 sammelte ich die verschiedensten Hölzer. Damit wollte ich schon von jeher aufzeigen, wie Holz fern von Laub, Rinde und Früchten im Inneren aussieht“, berichtet Walter Hegenbart am vergangenen Sonnabend im Gespräch mit der SVZ.

Außerdem sei dieser Regionalmarkt beim Laubfeuer in Dammereez eine tolle Gelegenheit, einem wesentlich breiterem Publikum sein Hobby vorzustellen, als das es jemals in der Wittenburger Heimatstube möglich wäre, der Hegenbart zudem auch seit vielen Jahren vorsteht.

Für Cheforganisatorin Gabi Bloch war bereits unmittelbar nach dem 12. Laubfeuer im vergangenen Jahr klar, dass nach dem Fest vor dem Fest ist. Schließlich galt es schon sehr frühzeitig sich nicht nur um die Anbieter des Regionalmarktes zu kümmern, sondern auch die Künstler zu engagieren. Dabei erhielt Gabi Bloch tatkräftige Unterstützung von Simone Schneider und Eta Radöhl vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, die sich für die Pressearbeit, Werbung sowie das gewohnt ansprechende Kulturprogramm verantwortlich zeichneten. So begeisterten am Nachmittag unter anderem das Duo Gerhardt und Walters mit traditioneller Tanzmusik aus Norddeutschland, der Hamburger Singer-Songwriter Benedikt Raab sowie zwei Führungen durch den dendrologisch wertvollen Landschaftspark in Dammereez.



zur Startseite

von
erstellt am 01.Nov.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen