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Hagenower Kreisblatt

01. Oktober 2016 | 09:01 Uhr

Hagenow : Kirchenglocken: Anfang ist gemacht

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Holger Klöhn übergab im Namen der Stadtwerke 4000-Euro-Spende für das Glockenprojekt der Hagenower Kirchengemeinde

Eine fröhlich, aufgeräumte Stimmung erwartete den Stadtwerke-Chef Holger Klöhn dieser Tage bei der Kirchengemeinde. Kein Wunder, hatte Klöhn doch einen Scheck über 4000 Euro dabei. Geld, das anlässlich des 25. Geburtstages der Stadtwerke gesammelt und vom Unternehmen auf einen runden Betrag erhöht wurde. „Wir wollten etwas für die Stadt machen, Blumen und andere Geschenke vergehen oder verstauben, doch neue Kirchenglocken, das ist doch etwas Anderes. Das bleibt und stiftet Identität für die ganze Stadt.“ Das wird in der Kirchengemeinde mit ihren beiden Pastoren Thomas Robatzek und Volker Höppner ganz genau so gesehen. Und so wird die Spende nicht nur dankbar angenommen, sie soll vielmehr auch der Start sein, um Hagenows Problem der kaputten Kirchenglocken dauerhaft zu lösen.

Denn seit Monaten ist über Hagenow nur das Notgebimmel einer kleinen Bronzeglocke zu hören, die Hauptglocke ist aus Sicherheitsgründen stillgelegt und muss ersetzt werden. Das stählerne Joch, an dem die zwei Tonnen schwere Glocke 20 Meter hoch über den Stadt hängt, hat Risse. Ein Weiterbetrieb ist zu gefährlich.

Der Rat der Kirchengemeinde hat sich nun in der vergangenen Wochen intensiv Gedanken gemacht, wie Hagenows Glockenproblem zu lösen ist. Ergebnis: Es soll eine umfassende Lösung werden. So wie es historisch einst war, soll die Kirche ein Geläut von vier Glocken bekommen. „Zwei werden neu gegossen, zwei werden repariert“, erklärte Kantor Stefan Reißig, der sich sehr viel mit der Geschichte der Hagenower Kirchenglocken beschäftigt hat, die Grundidee.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.


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erstellt am 16.Sep.2016 | 21:00 Uhr

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