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Hagenower Kreisblatt

09. Dezember 2016 | 02:55 Uhr

Viehle : In Viehle steht ein Weihnachtshaus

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Familie Meyer schmückt schon seit Jahren aufwendig das Buswartehäuschen - einmal zum Advent und einmal zu Ostern

Würde dicht daneben nicht ein Plan mit den Fahrzeiten hängen, käme man vielleicht gar nicht auf die Idee, in Viehle am Wendeplatz das Buswartehäuschen vor sich zu haben. Es steckt komplett in Tannengrün und an den Tannen hängen Weihnachtskugeln: rote, goldene, blaue und silberne, kleine, große und ganz große.

Der Hinweis, dass in Viehle jemand das Wartehäuschen so schön in ein Weihnachtswartehäuschen verwandelt, kam von einen Radfahrer aus Boizenburg. „Der war begeistert und hat seiner Frau gleich ein Foto geschickt“, freut sich auch Wernfried Meyer, dass er mit seiner Aktion anderen eine Freude bereitet. Die Meyers - es gehören noch Sohn Dirk und Ehefrau Adelheid dazu - schmücken schon seit Jahren das Wartehäusen. Und zwar gleich zweimal im Jahr, einmal in der Vorweihnachtszeit und einmal zu Ostern. „Es bereitet uns selbst Freude, wir tun das aber auch für die Allgemeinheit, denn das ist doch ein schöner Anblick“, so Wernfried Meyer. Selbst die Rückseite ist geschmückt, denn die haben Meyers im Blick, wenn sie aus der Wohnstube nach draußen schauen. Gezählt hat noch keiner die vielen Weihnachtskugeln, aber es sind sehr viele. Wenn sie Anfang Januar wieder eingepackt werden, dann füllen die Kartons zwei Drittel eines großen, alten Wäscheschranks, das andere Drittel ist „österlich“, Girlanden, Figuren und anders Schmuckwerk noch gar nicht mitgezählt. Das haben die Meyers über die Jahre zusammengesammelt, zum Teil auf Flohmärkten, aber auch die Familien Goroncy und Schenk haben schon mal etwas beigesteuert.

Fox, der junge Schäferhund, hilft eher beim „Abschmücken“. Deshalb fällt die Dekoration des Gartens in diesem Jahr bescheidener aus. „Fox ist erst zehn Monate alt und dementsprechend verspielt. Der muss erst noch lernen, dass die Dekoration nicht zum Spielen da ist, lacht Wernfried Meyer und streichelt den Rüden.

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erstellt am 26.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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