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Hagenower Kreisblatt

27. September 2016 | 20:57 Uhr

Wittenburg : „Ich will Klischees aufbrechen“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Sebastian Koepke-Millon leitet ehrenamtlich in der evangelischen Kirchengemeinde die Krabbelgruppe für Kinder bis zu drei Jahren

Seit Ende Oktober, jeweils dienstags von 9.30 Uhr bis etwa 10.30 Uhr, lädt die evangelische Kirchengemeinde wieder zur Krabbelgruppe für Kinder bis zu drei Jahren ein. Sie existiert bereits seit 15 Jahren. Willkommen sind alle Eltern, Mütter wie Väter, kirchlich oder nicht kirchlich, insbesondere aber natürlich die Kleinen und Kleinsten; sie treffen sich im Gemeindehaus der Bartholomäus-Gemeinde am Kirchenplatz (Zugang über die Kinderwagenrampe um die Ecke), schräg gegenüber der Kirche.

Auf den gemeinsamen Austausch, gern über alles Mögliche, auf etwas ungezwungenen Gesang und auf ganz viel Gebrabbel, Gekrabbel und erste Steh- und Gehversuche, freut sich Sebastian Koepke-Millon. Der gebürtige Rostocker leitet derzeit ehrenamtlich die Krabbelgruppe. Als Papa in Elternzeit und Student für vergleichende Literaturwissenschaften will er so nicht nur Leute kennenlernen und Eltern zusammenbringen, sondern auch Klischees aufbrechen.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantwortet der 27-Jährige am Rande der Krabbeldecke die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Ich habe keines.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Der improvisierte U-Bahnhof vor der Haustür. Man kommt zwar dort nicht weg, aber toll und witzig finde ich ihn dennoch.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe als Student bei einer großen Fastfood-Kette gejobbt.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe es gespart, also auf die hohe Kante gelegt.

Wo findet man Sie am ehesten?

Am Wasserkocher beim Fläschen warm machen für meine sieben Monate alte Tochter Amalia, unser zweites Kind.

Was stört Sie an anderen?

Ich finde es schwierig, wenn Menschen sehr unreflektiert Meinungen von sich geben und nichts hinterfragen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Seit ich mit zwei Kindern alleine zu Hause bin, meine Frau Inga ist Vikarin, jede Mutter und jeder Vater, insbesondere Alleinerziehende. Da steckt richtig Lebensleistung hinter.

Was würden Sie gerne noch können?

Ich wäre gern etwas geduldiger.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Wochenende.

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von
erstellt am 07.Nov.2014 | 15:41 Uhr

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