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Hagenower Kreisblatt

25. Juli 2016 | 00:20 Uhr

Vellahn : Ein Tierarzt hinterfragt die Welt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Der Vellahner Torsten Müller bleibt stets neugierig, liebt seine Familie, sein Zuhause und findet neben dem voll gepackten Berufsalltag noch Zeit für viele Hobbys

Er fährt 3500 Kilometer im Jahr mit seinem Rennrad durchs Land, sammelt leidenschaftlich gerne Gesteine und Fossilien, und hinterfragt stets die Welt – der Vellahner Tierarzt Torsten Müller. Aufgewachsen in der kleinen Gemeinde Mecklenburgs, zieht es ihn und Schulfreundin Heike nur kurz in die Großstadt. Mittlerweile sind sie viele Jahre verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder. Zusammen mit seiner Familie genießt der 51-Jährige das Leben in seiner Heimat Vellahn. Gemeinsam meistern sie den Spagat zwischen einem Berufsleben auf Abruf, Familie und vielen Hobbys, wie Torsten Müller im Interview zum Wochenende mit Franca Niendorf verrät.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Ich habe eigentlich kein Lebensmotto. Vielleicht, dass ich immer neugierig bleiben möchte. Sehen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Sonst wird es langweilig.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich glaube Zuhause. Das ist einfach der Ruhepol, wo man sich zurückziehen kann. Ansonsten bin ich gerne an der Ostsee.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube fürs Kartoffelsammeln. Das war von der Schule organisiert und ging in die Klassenkasse. Ansonsten beim Melken in der Genossenschaft.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das werde ich gespart haben.
Wo findet man Sie am ehesten?
Wenn nicht im Stall, dann in der Kleintierpraxis. Ansonsten Zuhause.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit. Und ich mag Egoismus nicht. Ich kann es auch nicht leiden, wenn Leute jammern.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich habe keinen persönlichen Helden. Ich freue mich immer, wenn ich Leute treffe, die ich interessant finde und mich begeistern.
Was würden Sie gern noch können?
Da gibt es Vieles. Ich möchte zum Beispiel gerne noch viel mehr wissen.
Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Erstmal kann man nicht dauerhaft glücklich sein. Aber ich habe eine tolle Frau und tolle Kinder und einen Beruf, den ich liebe.
Wen würden Sie gern einmal treffen?
Wen ich wirklich mal gern treffen würde, das ist Jens Voigt (Anmerk. der Redaktion: erfolgreicher Radsportler). Er hat so einen Kampfgeist. Als Sportsmann ist er ein absolutes Vorbild. Und als Mensch absolut sympathisch.
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Es ist immer mein Lieblingsfrühstücksjoghurt dabei und Milch für den Kaffee.
Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Ich freue mich über jedes gut gekochte Essen. Wenn ich wählen darf... ich liebe Italienisch.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Meistens mehrere parallel. Eines ist „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben, einem engagierten Förster. Er schreibt über den Wald und zeigt uns die ungeahnten Fähigkeiten der Bäume.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Auf meine Familie.

Das ganze Interview lesen Sie in unserer Printausgabe am Wochenende.

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von
erstellt am 09.Jan.2016 | 11:45 Uhr

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