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Hagenower Kreisblatt

10. Dezember 2016 | 21:30 Uhr

Hagenower Apfeltag : Ein Fest rund um den Apfel

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

8. Hagenower Apfeltag lockt hunderte Besucher auf den Kirchenplatz. Veranstaltung ist zum bunten Familientag gewachsen

Hans-Christian Ohse packt Schicht für Schicht der zuvor geschredderten Apfelmaische unter die Druckluftpresse seiner mobilen Saftpresse, damit diese dann mit einem Druck von etwa 16 Tonnen den wertvollen Apfelsaft herausdrückt. Nach einer kurzzeitigen Erhitzung im Pastoriseur auf 78 Grad Celsius wird das gesunde Getränk in große und stabile Fünf-Liter-Boxen zum sofortigen Verzehr abgefüllt. Gemeinsam mit seiner Frau Christiane war der selbstständige Zimmerermeister zum wiederholten Male Gast auf dem mittlerweile 8. Hagenower Apfeltag, der am vergangenen Sonnabend wieder hunderte Besucher mit einem ansprechenden Programm auf den Kirchenplatz lockte.

„Im Jahr 2008 legte die Umweltgruppe unserer Kirchgemeinde eine Streuobstwiese auf einem der Kirchgemeinde gehörenden Grundstück in Alt Zachun an. Damit wollten wir jedes Schulkind in Hagenow mit frischem Obst versorgen. Gleichzeitig war das die Geburtsstunde des Apfeltages, der sich von Jahr zu Jahr stetig entwickelte“, schwelgte Kirchgemeinderats-Mitglied Frank Schulz in vergangene Zeiten. Was im Jahr 2009 ursprünglich einmal als reiner Apfeltag begann, präsentiert sich nun sieben Jahre später als ein buntes Familienfest, bei dem die Hobbygärtner natürlich auch noch ihr Obst zu Saft pressen lassen können, aber mit Darbietungen des Tanzstudios, der Band „Next One“, der Bekow Dixielanders oder des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Hagenow auch die Kultur nicht zu kurz kommen lässt.

„Wir sind als Kirchgemeinderat besonders stolz auf die stetig gewachsene Zusammenarbeit mit den Vereinen und Institutionen in Hagenow. So präsentieren sich heute auch die evangelische Schule, das Lebenshilfewerk, die Stadtbibliothek sowie zum ersten Mal auch das Fitnessstudio Lafit“, freute sich Frank Schulz.

Während das Sockentheater der Hagenower Lebenshilfe die ersten Besucher des Apfeltages begeisterte, reinigten nur wenige Meter entfernt Diedrun Breitkreuz und Felicitas Campenhausen aus Hagenow und Drönnewitz ihre etwa 400 Kilogramm mitgebrachten und von Hand gepflückten Äpfel, die sie im Anschluss von Hans-Christian und Christiane Ohse zu 200 Liter Apfelsaft pressen ließen. „Wir ernten unsere Äpfel lediglich von fünf Bäumen, die allerdings sehr ertragreich sind“, freute sich Felicitas Campenhausen, die gemeinsam mit ihrer Freundin schon von Anfang an beim Hagenower Apfeltag mit von der Partie ist.





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erstellt am 10.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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