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Hagenower Kreisblatt

29. März 2017 | 13:11 Uhr

Tanzshow im Theater Schwerin : Die fabelhafte Welt der Hagenower

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Talent sucht sich seine Bühne: Zwei Tage lang stand das Mecklenburgische Staatstheater unter dem Eindruck der „Pariser Geschichten“

„Da sind wir wieder“, mit diesem Satz startete Jana Horn, die Leiterin des Tanzstudios, ganz bescheiden eines der größten Projekte in der Vereinsgeschichte. Ehrgeizige Tänzer aus der „Provinz“ haben so viel zu zeigen und zu geben, dass sie sich ihre große Bühne suchen. Und die stand im Mecklenburgischen Staatstheater. Zwei Vorstellungen der Tanzshow mit dem Titel „Pariser Geschichten“ gab es, zweimal war das Haus ausverkauft und beide Male gab es eine farbenprächtige Show. Sie bot nicht nur Tanznummern, sie hatte auch anspruchsvolle Gesangseinlagen . Doch vor allem boten die Mädels und die vier Jungs aus Hagenow und Umgebung getanzte Lebensfreude. Und das pur, in farbenprächtigen Kostümen, mit teils anspruchsvollen Choreographien. Diese zwei Tage in Schwerin waren so etwas wie die Krönung der Vereinsgeschichte.

Um die „Pariser Geschichten“ auf die Schweriner Bühne zu zaubern, bot das Tanzstudio mit 120 die Hälfte seiner Mitglieder auf. Nicht gezählt sind die Trainingsstunden für die monatelangen Vorbereitungen, zu denen ja auch die Anfertigung der vielen neuen Kostüme gehörte.

 

Sehr gute Nachrichten gab es schon zu Beginn der Show, da bedankte sich Moderatorin Jana Horn zunächst bei der Sparkasse, die 5000 Euro für Projekt und Verein gab. Der nächste Dank ging an Hans Thon, dem Präsidenten der IHK zu Schwerin, von dort kamen weitere 1000 Euro.

Eine Genugtuung für die ehrgeizigen Tänzerinnen, die nach dem großen Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes im vergangenen Jahr doch mit ein wenig mehr Resonanz, beispielsweise vom Land Mecklenburg-Vorpommern, gerechnet hatten.

Zur Show. Es war eben keine Aneinanderreihung von Tanznummern, sondern erzählt wurden die Facetten einer Reise durch Paris. In sich stimmig und vor allem ausdrucksstark. Schon der Beginn mit Akkordeonspieler Max Nadzeika war ungewöhnlich, wie auch der Auftakt mit den sehr guten Sängern Linda Stark, Annamaria Hinrichsen und Lukas Pison führte ins Thema ein. Geschickt wurden die einzelnen Formationen mit ihren Stärken ins Rennen geschickt. Dabei konnten sich die Trainer auch immer wieder auf die sehr souveräne Showtanzgruppe mit den erfahrenen Frauen verlassen. Geschickt wurden die einzelnen Elemente verwoben, ohne die Zuschauer zu überfordern. Und das Publikum? Das bedankte sich immer wieder mit Zwischenapplaus, rhythmischen Klatschen und zum Schluß mit stehenden Ovationen für die glücklichen Tänzer.

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erstellt am 12.Mär.2017 | 19:00 Uhr

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