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Güstrower Anzeiger

05. Dezember 2016 | 19:39 Uhr

Ernst-Barlach-Theater : Zwischen Ballett und Opernklängen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das Güstrower Ernst-Barlach-Theater lädt im Dezember zu einem bunten Programm für die ganze Familie ein.

Vorweihnachtszeit bedeutet im Güstrower Ernst-Barlach-Theater auch Märchenzeit. An Wochentagen werden in diesem Jahr drei verschiedene Märchen für Kindergruppen aus Schulen und Kindertagesstätten gezeigt (SVZ berichtete). Die Bremer Stadtmusikanten stehen am 1. und 2. Dezember auf dem Spielplan, Frau Holle wird am 7., 8. und 9. Dezember gezeigt und Rapunzel ist am 19. und 20. Dezember auf der Güstrower Bühne zu erleben. Wenige Restkarten gibt es an der Theaterkasse, dort können auch die jeweiligen Zeiten erfragt werden.

Zum 4. Philharmonischen Konzert wird am Freitag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, eingladen. Der Konzertabend der Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung von Sebastian Tewinkel wird als italienische Operngala dargeboten. Liebe und Leidenschaft, kraftvolle Rhythmen und weltbekannte Melodien von so großen Komponisten
wie Giuseppe Verdi, Gioacchino Rossini, Vincenzo Bellini und Giacomo Puccini, werden dann zu erleben sein.

Der Güstrower Rock-und Gospelchor „Die Brücke“ unter der Leitung von Matthias Knappe gibt sich am Sonntag, 4. Dezember, die Ehre. Von 17 Uhr an präsentiert er sein diesjähriges Weihnachtsprogramm unter dem Motto „Weihnachtsstimmungen – so bunt wie das Leben“.

Mit William Shakespeares Macbeth kommt am Mittwoch, 14. Dezember, ein Klassiker auf die Bühne des Barlach-Theaters. Die Shakespeare Company Berlin zeigt von 18 Uhr an die Tragödie mit Musik. Die Inszenierung konzentriert sich nicht allein auf den Machthunger von Macbeth und seiner Lady. Als Liebespaar am Pol der Macht wird ihr Denken und Handeln als zeitlos modernes Unterfangen thematisiert, um politische und private Ziele miteinander in Übereinstimmung zu bringen. Eine eigene Übersetzung, Live-Musik und Chorgesang als Hexenprophezeiung laden ein zu einer Reise jenseits der eigenen Ängste.

Als Einstieg in das vierten Adventswochenende ist am Freitag, 16. Dezember, eine Doppelvorstellung des
Russischen Nationalballetts Moskau mit „Der Nussknacker“ und „Schwanensee“ geplant. Das faszinierendes Ballettmärchen „Der Nussknacker“ ist ein Stück für Groß und Klein mit Märchenerzähler. Die Geschichte führt den Zuschauer in das Zauberreich, wo das Gute und das Schöne herrschen und wohin man auch als Erwachsener immer wieder zurückkehren möchte.

Mit „Schwanensee“ holt das Barlach-Theater indes einen Ballettklassiker auf die Bühne. Erzählt wird in der feinsten traditionellen Ballettsprache vom Prinzen Siegfried, der Schwanenprinzessin Odette und dem Zauberer Rotbart, von Sehnsucht, Einsamkeit, Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück und vor allem vom Sieg der Liebe über das Böse. Diese Vorstellung verkörpere das, was klassisches Ballett ausmache – auch im Zeitgeist von heute, informieren die Veranstalter.

Ein Opernabend erwartet die Theatergäste am Donnerstag, 22. Dezember, von 19.30 Uhr an. Gezeiugt wird „Die Csárdásfürstin“, eine Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán. Inszeniert durch die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz. Die Gäste tauchen ein, in die Welt der Operette, des Wiener Walzers und feuriger Csárdásklänge sowie die Glamourwelt des Budapester Varieté-Theaters. Mit der Operette „Die Csárdásfürstin“ etablierte sich Emmerich Kálmán endgültig als einer der ganz Großen in der Traumfabrik der Operette. Die musikalische Leitung obliegt Jörg Pitschmann, Stephan Brauer zeichnet sich für die Inszenierung verantwortlich.

Mit „Peter Pan“ wird am 27. Dezember ein Musical für die ganze Familie des Theaters Lichtermeer gezeigt. Peter Pan ist die Geschichte über das Erwachsen werden, Kind bleiben und Träume leben. Kinder wie Erwachsene fiebern seit Generationen mit, wenn Peter Pan und Wendy mit Hilfe der verlorenen Jungen und der Fee Tinkerbell gegen Capt’n Hook antreten. Das Theater Lichtermeer nimmt sein Publikum mit auf diese fantastische Reise nach Nimmerland.

Theaterkasse: Franz-Parr-Platz 8, Telefon 03843 684146, Geöffnet Mittwoch bis Freitag 12 bis 18 Uhr


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erstellt am 23.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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