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Osterlauf Güstrow : Zweieinhalb Kilometer mit Atemschutz-Ausrüstung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gelungener 9. VR-Osterlauf im Güstrower Stadtzentrum mit 350 Teilnehmern.

Zu einem kleinen Volksfest entwickelte sich der 9. VR-Osterlauf am Sonnabend. Da störte auch die kräftige Regendusche zwischen dem Bambinilauf und dem Start der über 350 Läufer nicht. Punkt 17 Uhr fiel bei wieder zaghaftem Sonnenschein der Startschuss und nahmen die Sportler die erste der 2,5 Kilometer langen Runden durch die Barlachstadt in Angriff. Nach 20 World-Runners-Läufen am Karfreitag hat sich der Osterlauf am Sonnabend inzwischen zu einer Tradition entwickelt.

„Die Resonanz auf diesen Citylauf ist immer gut. Er hat mittlerweile einen festen Platz im Laufkalender“, freute sich Günter Wolf, Vorsitzender des veranstaltenden Laufsportvereins Güstrow. Etwa 70 Helfer aus dem Verein, von der Volks- und Raiffeisenbank, dem THW und der Abteilung Hockey des ATSV sicherten die Veranstaltung ab. Bis kurz vor dem Start gab es immer noch Meldungen für die 10- oder 5-Kilometer-Strecke, für die Staffel oder die Nordic Walker.

Erstmals hatte die Firma Tollense-Timing die Zeitmessung für den Osterlauf übernommen. Die Neubrandenburger warteten auch gleich mit einer wichtigen Neuerung auf: die Zeitmessung erfolgte nicht wie sonst üblich über einen Transponder am Bein, sondern über die Startnummer bzw. über den Staffelstab. Davon profitierten vor allem die Staffeln, für die beim Wechsel die Transponder-Übergabe wegfiel. Unter den sportlich gekleideten Staffelläufern fielen die vier Starter der Mecklenburg Firefighters besonders aus. Marko Sponholz, Kevin Schultz, Andy Kleuckling und Matthias Niedballa sind Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow und absolvierten die jeweils 2,5 Kilometer in voller Einsatzmontur mit Helm, Handschuhen und Atemschutzausrüstung. „Das schlaucht ganz schön, aber wir sind fit und betrachten den Lauf als echte Herausforderung“, erklärte Kevin Schultz. Als Mecklenburg Firefighters gehen die Vier hin und wieder bei Wettkämpfen an den Start.

Während die Läufer um Meter und Sekunden kämpften, bereiteten Mitglieder des Güstrower Rotary Clubs im Heizhaus die Nudelparty vor. „In den letzten Monaten wurde mit den Einnahmen aus dem Osterlauf des vergangenen Jahres ein Kindergartenprojekt in der Gemeinde Mtii in Tansania verwirklicht. Uns als Partner von der Domgemeinde erreichte im März die Nachricht, dass der Kindergarten mit 51 Kindern am 9. Januar gestartet ist“, erzählte Arnold Fuchs. Die Spende aus diesem Jahr ( Nudelverkauf, Teil des Startgeldes) ist für eine Erweiterun des Kindergartens und Schulungen des Personals vorgesehen, so Fuchs.

Günter Wolf weist auf die nächste Veranstaltung des LSV hin. Am 1. Mai startet um 10 Uhr vor der Grundschule Mühl Rosin einen Heidberglauf über 1,6, fünf und zehn Kilometer.


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erstellt am 17.Apr.2017 | 21:00 Uhr

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