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Güstrower Anzeiger

03. Dezember 2016 | 16:37 Uhr

BOV Breesen : Ziel: Radweg und saubere Straßen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Vorstand im Bodenordnungsverfahren Breesen legt eine erste Liste mit Vorhaben für die nächsten Jahre vor

Ein Radweg entlang der B 108 steht ganz oben auf der Wunschliste mit Vorhaben, die im Zuge des Bodenordnungsverfahrens (BOV) Breesen realisiert werden sollen. „Das war der Ausgangspunkt für das Verfahren“, erinnert Ralf Gaevert, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft (das sind alle Grundeigentümer im 1200 Hektar großen Verfahrensgebiet). Aber auch die Dörfer – Breesen, Subzin, Liessow und Korleput – sollen in den nächsten Jahren profitieren.

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft – Ralf Gaevert, Helmut Precht, Friedhelm Schwager und Ilka Lochner-Borst – hat Wünsche gesammelt, sich vor Ort umgesehen und eine Prioritätenliste erstellt. Gaevert nennt in Breesen die „Häuslereihe“ parallel zur Bundesstraße. Hier füllt sich bei typischem Novemberwetter eine Pfütze neben der anderen. Außerdem sollte die Straße an der Kartoffelhalle, deren Zustand ebenfalls seit Jahren beklagt wird, ausgebaut werden.

Als weiteres größeres Vorhaben hebt Gaevert den Landweg zwischen Korleput und Breesen hervor. Hier gehe es darum, die Arbeitsbedingungen für die Landwirte zu verbessern. Wertvoll, so der Liessower, sei das auch für den Freizeitbereich. Von Tourismus zu sprechen wäre zu hoch gegriffen. Auch am Liessower See könnte die Situation verbessert werden – Parkplatz, Steg, Sandaufschüttung. „Und wenn es dann irgendwann einen Radweg an der B 108 geben wird, möchten wir als Liessower auch irgendwie sicher mit dem Rad bis dorthin kommen“, formuliert des Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft. Wo ein Radweg hin zur Bundesstraße entlang führen könnte, da gebe es noch die verschiedensten Ideen. Zumindest, so Gaevert, wolle man im Zuge des BOV das Land für den Bau eines Radweges sichern. Im Zuge der Flurneuordnung – ein wichtige Säule des BOV – sei dies eventuell durch Tausch oder Kauf möglich.


Traum von sanierter Kreisstraße


Denkbar sei weiterhin eine energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Liessow und eine neue Gestaltung der Bushaltestelle. „Der Knaller schlechthin aber wäre eine Sanierung der Kreisstraße durch Liessow“, sagt Gaevert, wohlwissend, dass diese nicht übers BOV gefördert werden kann. Wünschenswert wäre aber eine Hand-in-Hand-Baustelle gemeinsame mit dem Landkreis, denn über das BOV können Gehweg und Beleuchtung mit finanziert werden. „Dann hätten wir wirklich etwas geschafft“, stellt der Liessower fest und vergisst nicht darauf aufmerksam zu machen, dass bei allen Vorhaben, die gefördert werden, auch die Kommune – also die Stadt Laage – und die Anwohner ihren finanziellen Beitrag leisten müssen. Privatpersonen können für Baumaßnahmen an ihren Häusern außerdem eine Förderung erhalten. Dies gelte für den Fall, dass dadurch das Ortsbild verbessert wird.

Und wenn man ganz groß ausholen will, so Gaevert, dann könnte auch die Lücke zwischen dem Buchenberg und dem Waldweg in Liessow geschlossen werden, sollte vielleicht auch die Kindertagesstätte im Ort profitieren. Zunächst aber müssten die Vorhaben mit konkreten Zahlen – Baukosten – untermauert werden, bevor ein Maßnahmeplan beschlossen und dann umgesetzt werden kann. 

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erstellt am 18.Nov.2015 | 06:11 Uhr

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